Prinz Charles
© Getty Images Prinz Charles

Prinz Charles Keks-Desaster

Prinz Charles blutet das Herz: Niemand will die Luxus-Kekse seines Bio-Labels "Duchy Originals" kaufen. Nun droht seinem Unternehmen sogar die Übernahme durch einen Supermarkt

Die Wirtschaftskrise macht auch vor royalen Toren nicht Halt: "Duchy Originals", die Bio-Marke von Prinz Charles, kämpft um ihre Existenz. Der britische Thronfolger gründete das grüne Unternehmen vor 19 Jahren, wollte mit dem Verkauf hochwertiger Bio-Produkte vom Spaten bis zum Haferkeks seine Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen.

"Charles dachte, dass er mit Duchy Originals alle seine Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen könnte, wenn er einmal König ist. Egal, wie groß sie bis dahin sein würden", erklärt ein Vertrauter des britischen Königshauses gegenüber der "Dailymail". "Er hat unerschütterlich daran geglaubt, dass die Leute bereit sein würden, etwas mehr auszugeben, wenn sie wissen, dass die Produkte gut und rein sind!"

Doch dazu sind die Briten in Zeiten der Krise offenbar ganz und gar nicht mehr bereit: Wie "bild.de" berichtet, soll Charles' Projekt 2007 noch 1,8 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet haben - im darauf folgenden Jahr seien es dann nur noch 68.000 Euro gewesen. Acht der 23 Mitarbeiter mussten bereits ihren Arbeitsplatz räumen.

Und damit nicht genug: Der Edelsupermarkt "Waitrose" hat Interesse bekundet, "Duchy Originals" zu übernehmen. Prinz Charles hat sich selbstverständlich in die geheimen Verhandlungen eingeschaltet, immerhin ist das Unternehmen für ihn eine echte Herzensangelegenheit: "Duchy Originals aufgeben, das wäre für Charles als würde er ein Kind verlieren!"

gsc