Peter Plate
© WireImage.com Peter Plate

Peter Plate Besserung nach Burnout

"Rosenstolz"-Sänger Peter Plate ist seit der Burnout-Diagnose und fünf Monaten Zwangspause wieder wohl auf

Anfang Februar teilte das "Rosenstolz"-Duo mit, dass Peter Plate am Burnout-Syndrom leide, alle Konzerte und Auftritte der Band wurden abgesagt.

Seitdem steht der Sänger erstmals wieder in der Öffentlichkeit: Bei der Premiere des Penélope-Cruz-Films "Zerrissene Umarmungen" erschien er gestern in Berlin - sichtlich erholt.

"Mir geht es wieder viel besser! Ich habe mich zurückgezogen und hatte wirklich viele Freunde, die mich aufgefangen haben", erzählte er gegenüber "Bild", fügte aber hinzu, dass er "noch Zeit braucht. Ich könnte jetzt noch nicht sofort wieder auf Tour gehen!"

Die "Bist du dabei"-Tour des Berliner Pop-Duos scheint den Sänger ziemlich ausgelaugt zu haben. Zwischen November und Januar begeisterten Plate und seine Kollegin Anna R. rund 300.000 Fans, der bereits psychisch angeschlagene Musiker - die Mutter seines Mannes Ulf starb im Frühling 2008 - wirkte immer erschöpfter. Als es ihm stetig schlechter ging, ließ er sich durchchecken. Die Diagnose des Arztes: Burnout! Die Verordnung: Zwangspause!

"Es war ein riesen Fehler ohne Pause durchzuarbeiten. Ich habe einfach nicht auf mich aufgepasst!", gestand Plate. Was verwunderlich ist: Das Liederschreiben hat dem Sänger ebenfalls geholfen. "Ich habe in dieser Zeit sehr, sehr viele Songs geschrieben."

Normalerweise wird Patienten mit Burnout-Syndrom geraten, sich von der Arbeit fernzuhalten - für Peter Plate war aber gerade das genau richtig.

dla