Pete Doherty
© Action Press Pete Doherty

Pete Doherty Das Herz schlägt auf St. Pauli

Kate-Moss-Ex Pete Doherty hat in Hamburg eine neue Heimat gefunden. "Gala" sprach exklusiv mit dem Mann, der den Skandalmusiker in die Hansestadt geholt hat

Nächtliche Streifzüge über die Reeperbahn, Privatkonzerte an der Großen Elbstraße, Einkaufen auf dem Nachtmarkt in St. Pauli: So sieht das neue Leben von Skandalrocker Pete Doherty, 35, aus. Seit ein paar Wochen ist der Ex von Kate Moss und Amy Winehouse waschechter Hamburger. Mindestens für die kommenden sechs Monate hat der Brite, der in der Vergangenheit nicht nur mit stürmischen Affären, sondern auch mit Drogenexzessen und Haftstrafen für Schlagzeilen sorgte, seinen Lebensmittelpunkt in die Hansestadt verlegt - und scheint sich an der Elbe pudelwohl zu fühlen.

Pete Doherty: Amour fou: Von 2005 bis 2007 war Pete Doherty mit Kate Moss liiert. Er gilt als Bad Boy der britischen Musikszene.
© Bulls PressAmour fou: Von 2005 bis 2007 war Pete Doherty mit Kate Moss liiert. Er gilt als Bad Boy der britischen Musikszene.

Verantwortlich für den Umzug ist Bent Angelo Jensen, 36, Chef des Modelabels "Herr von Eden" und bekannt für den coolen Dandy-Style von Jan Delay und Bela B. Als er den Babyshambles-Sänger im Januar beim Konzert auf der Reeperbahn in zerrissenen Jeans sah, fand er, da sei mehr drin, und wandte sich ans Management. "Wir haben uns gleich am nächsten Tag getroffen, einen schönen Abend auf St. Pauli verbracht und uns toll verstanden", so Jensen zu "Gala".

Von der Verbindung profitieren beide. Jensen stellte Peter - der Musiker will laut seinem neuen Freund nur noch bei seinem richtigen Namen genannt werden - einige Kreative der Hamburger Künstlerszene vor, darunter Johann Scheerer vom "Clouds Hill Studio" in Hamburg-Rothenburgsort. Hier nahmen schon Bela B. und die Sportfreunde Stiller ihre Platten auf - nun auch Pete Doherty. Seit drei Wochen arbeitet der Sänger an neuen Songs. Stets an seiner Seite: seine Freundin Katia De Vidas, eine französische Dokumentarfilmerin, mit der er seit zwei Jahren zusammen ist. Sie soll ruhiger und bodenständiger als Kate Moss sein.

Aber auch Drogen und Exzesse hat Doherty anscheinend mit nach Hamburg gebracht. Das merkten etwa die Besucher der beiden Privatkonzerte, die er kürzlich im "Golem" gab. "Das Konzert war toll, aber Pete wirkte nicht gesund. Seine Haut war bleich, die Haare zerzaust, und er torkelte durch die Gegend", sagte ein Gast zu "Gala". Wenigstens sitzen seine neuen Anzüge gut.