PETA und Tiger Woods Sex-Kampagne der Tierschützer

Zu viel Sex ist schlecht für kleine Tiger, warnen die Tierschützer von PETA - und nutzen den Sexbeichter Tiger Woods als Plakatmotiv

Ob Tiger Woods darüber lachen kann? Die Tierschutzvereinigung PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) nutzt den aktuellen Rummel um den sexsüchtigen Tiger Woods für eine Kampagne zur Haustier-Kastration. Der Golfer taucht im Bild auf einem großen Plakatmotiv auf, dass auf schwarzem Hintergrund den Slogan "TOO MUCH SEX CAN BE A BAD THING" und - kleiner - "... for little tigers too. Help keep your cats (and dogs) out of trouble: Always spay or neuter!"zeigt. Übersetzt also ungefähr: "Zu viel Sex kann schlecht sein - auch für Stubentiger. Helfen Sie mit, Katzen und Hunde zu schützen - kastrieren Sie Ihre Tiere."

PETA selbst erklärt auf der Website, dass eine Katze in sieben Jahren für die Geburt von weiteren 420.000 Katzen veranwortlich sein kann. Eine Hündin und ihre Nachkommen könnten zusammen 67.000 Hundewelpen produzieren. Viele dieser ungeplanten Abkömmlinge landeten in schlechten Lebensverhältnissen oder Tierheimen.

Der Sportler Tiger Woods hatte am vergangenen Freitag in einer reuigen Rede eingestanden, seine Frau vielfach betrogen zu haben und dringend einer Therapie für seine Sexsucht zu bedürfen. Er habe unmoralisch und egoistisch gehandelt. Etliche seiner Ex-Geliebten haben ausgiebig über sein Liebesleben geplaudert, die weltweiten Medien haben den untreuen Sportler, der seine Affären lange bestritt, kasteit. Er musste seine erfolgreiche Golf-Karriere unterbrechen und verlor millionenschwere Werbeverträge. Ob Tiger Woods und seine Frau Elin, die gemeinsam Eltern zweier kleiner Kinder sind, sich wieder aussöhnen können, ist noch offen.

cfu