Paul Hogan

"Crocodile Dundee" sitzt fest

Da er Steuern in Millionenhöhe verschleiert haben soll, darf Paul Hogan nicht aus Australien ausreisen

Paul Hogan

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Schon seit fünf Jahren liegt mit der australischen Finanzbehörde im Clinch. Die wirft dem "Crocodile Dundee"-Darsteller vor, in Höhe von 37 Millionen australischen Dollar (umgerechnet rund 26 Millionen Euro) am Fiskus vorbei ins Ausland geschleust zu haben.

Vergangenen Freitag reiste der 70-jährige, der mittlerweile in den USA lebt, zur Beerdigung seiner Mutter zurück in sein Heimatland. Doch nun verbietet ihm die australische Regierung die Ausreise. Er sei außer sich, sagte sein Anwalt Andrew Robinson. "Er hofft auf eine Einigung innerhalb der nächsten Tage. Klappt es, kommt er möglicherweise schon in der nächsten Woche raus. Wenn nicht, dann bleibt er wahrscheinlich einige Jahre hier."

Auch Paul Hogans Frau , die übrigens seine Filmpartnerin in "Crocoldile Dundee" spielte, und sein 12-jähriger Sohn Chance, die beide in Los Angeles wohnen, sind besorgt: "Seine Familie ist sehr bestürzt", sagte der Anwalt der Familie laut des australischen "Daily Telegraph". "Pauls Ehefrau und sein Sohn sind in Kalifornien, ohne zu wissen, wie es weitergeht. Sie denken bereits darüber nach, nach zu ziehen."

Eine Begleichung der Schulden sei ausgeschlossen: "Paul hat nicht die Möglichkeit, die ausstehende Summe zu begleichen. Das kann er sich nicht leisten." Es sieht also ganz so aus, als würde Paul Hogan ersteinmal eine Weile in seiner Heimat festsitzen.

jgl

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