Paris Jackson Leben lernen

Nach Jahren der Abschottung sollen sich die Jackson-Kids jetzt in einer Elite-Schule unter anderen Kindern behaupten

Hauslehrer war gestern.

So schnell wie möglich sollen Paris, 11, Prince Michael, 12 und Blanket, 7, wie ganz normale Kids die Schulbank drücken. Zum ersten Mal in ihrem Leben. Oma Katherine, 79, hat sie deshalb an der Buckley School angemeldet, die als beste Privatschule in Los Angeles gilt.

Hier herrscht ein strenges Regiment: Kaugummi kauen? Ein absolutes No-Go! Klingelt während des Unterrichts ein Handy, wird es sofort konfisziert und darf erst am Nachmittag im Büro des Direktors abgeholt werden. Statt Designer-Outfits sind einheitliche Uniformen angesagt.

Aber kann sich das über Jahre von der Außenwelt abgeschirmte Geschwister-Trio im neuen Umfeld überhaupt zurechtfinden? "Der Besuch einer öffentlichen Schule mit anderen Kindern ist ein wichtiger erster Schritt in ein relativ normales Leben", sagt Hollywood-Therapeutin Suzanne Lopez. Relativ deshalb, weil die Eliteschmiede ein Ort ist, an dem Millionärs-Sprösslinge standesgemäß gepampert werden.

Die Schulküche ist von der Qualität mit einem Fünf-Sterne-Restaurant vergleichbar: "Feinste Rinderfilet-Steaks, ja sogar Gerichte mit Trüffel stehen auf dem Speiseplan. Einige der Jungs und Mädchen, Allergiker oder Vegetarier, lassen sich das Essen von den Privatköchen ihrer Familien liefern", verriet die Mutter eines Schülers Gala. Ein Sicherheitsdienst sorgt dafür, dass Buckley zu den bestbewachten Privatschulen der USA gehört. "Bei Promi-Nachwuchs kann es sogar passieren, dass zwei Bodyguards permanent der Schauspielertochter oder dem Produzentensohn hinterher schleichen", plaudert ein Schulmitarbeiter aus.

"Für Jacksons Kinder ist dieser Schulalltag wünschenswert, weil sie so schneller die Regeln der Sozialstruktur unserer Gesellschaft kennenlernen", sagt Suzanne Lopez. Natürlich wird es für Paris, Prince Michael und Blanket nicht immer leicht sein – vor allem weil sie zum ersten Mal getrennt voneinander pauken müssen. Auch an Privatschulen wird viel gelästert und gehänselt. "Genau dieses Gerangel auf dem sozialen Parkett brauchen die Kinder jetzt, um mittelfristig ihren eigenen Weg zu finden", meint die Psychologin. Katherine Jackson hatte also offenbar den richtigen Riecher. Zumal es die drei kaum abwarten können, mit Gleichaltrigen über den Pausenhof zu tollen. Ein Anblick, den sicher auch Papa Michael genossen hätte.