Paris Hilton

Keine Promo in Japan

Schlecht geplant: Paris Hilton sitzt immer noch am Flughafen in Tokio fest und wird verhört. Verurteilten Drogensündern ist die Einreise nach Japan nämlich nicht einfach so erlaubt

Paris Hilton

Paris Hilton reiste an, um ihre Mode- und Parfümlinien zu bewerben. Aber sie sitzt noch immer am Flughafen Tokio-Narita fest, seit Dienstag (21. September) schon. Das hat Hiltons Pressefrau Dawn Miller dem US-TV-Nachrichten "Fox News" bestätigt. Der Grund: Die japanischen Einwanderungsbehörden lassen Passagiere, die wirksam verurteilt und unter Bewährungsstrafen sind, nur ins Land, wenn besondere Gründe vorliegen. Am Mittwoch wird die 29-Jährige nun schon den zweiten Tag in Folge vernommen. "Die Befragung dauert an", sagte Masaaki Nakayama von der Einwanderungsbehörde der Nachrichtenagentur AFP. "Üblicherweise wird denjenigen, die Verstöße in Zusammenhang mit Drogen begangen haben, die Einreise nach Japan nicht erlaubt."

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Hilton soll die Nacht in einem Hotel am Flughafen Narita verbracht haben. Ein für heute geplanter Promotion-Termin musste abgesagt werden. Das wird die Geschäftsfrau bares Geld kosten. Und spricht dafür, dass ihr Team die Reise ins Land des Lächelns schlecht vorbereitet hat, denn die Festnahme am Flughafen kam überraschend. Japan sollte nur die erste Station einer Asientour sein, mit weiteren Stops in so drogensensiblen Regionen wie Kuala Lumpur (Malaysia) und Jakarta (Indonesien).

Paris Hilton hatte sich nur einen Tag vor ihrem Flug nach Japan im Verfahren um einen Kokainfund zu zwei Vergehen bekannt und war so um eine Haftstrafe herumgekommen. Sie wurde aber zu einem Jahr Bewährungsstrafe verurteilt.

cfu

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