Oscars 2016: Cate Blanchett, Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence
© Reuters, Getty Images Cate Blanchett, Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence

Oscars 2016 Die Goodie-Bag musste abspecken

Ein Präsentkorb im Wert von über 200.000 Euro für alle Nominierten der Königskategorien? Das wurde der Filmakademie nun zu bunt. Sie verklagte das Unternehmen "Distinctive Assets", das für die diesjährigen Oscargeschenke zuständig ist. Das Ergebnis: ein Luxusgeschenk verschwand aus der Tüte

Luxusgeschenk fliegt raus

Der Streit um die Goodie Bags bei der Oscar-Verleihung 2016 hat ein unglamouröses Ende genommen. Nachdem der Fall vor Gericht landete, weil die Academy den Anbieter "Distinctive Assets" verklagte, wurde schlussendlich ein Luxusgeschenk aus der Tasche entfernt

Es handelt sich dabei um den Gutschein für ein Jahr Mietwagen von Silvercar, mit dem sich die Stars hätten Leih-Audis für bis zu 41.000 Euro bestellen dürfen.

Ärger um die teuren Geschenke

Bei diesem Trostpreis sollte wohl keiner der Oscar-Nominierten unglücklich nach Hause gehen, denn auch in diesem Jahr ist der Wert des Oscar-Präsentkorbs wieder gestiegen. Rund 200.000 Euro soll sie wert sein - der Academy gefällt das allerdings überhaupt nicht. Die US-amerikanische Firma "Distinctive Assets" ist diesmal für die Geschenke zuständig und wurde aufgrund ihrer umstrittenen Geschenke von der Filmakademie verklagt.

Klage vor Gericht

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Das alles steckt in der edlen Goodie-Bag, die bei der Oscar-Verleihung 2016 verteilt wird

Die Academy wirft dem Unternehmen vor, dass es den Namen "Oscar" für eigene Werbezwecke ausnutzt und hat entschieden, dass die Nominierten die Geschenke nicht erhalten werden. "Die Firma wirbt mit verwirrenden Slogans wie 'Jeder gewinnt bei den Oscars'. Damit entsteht der Eindruck, dass es zwischen den Oscars und dem Unternehmen eine Verbindung gibt. Der ist falsch", begründete der Anwalt die Entscheidung. Scheinbar soll vor Gericht auch der Antrag gestellt worden sein, dass die US-Firma der Academy alle Verkaufgewinne überlässt.

Mit umstrittenen Geschenken wie 250 Euro teurem Toilettenpapier, einer Israelreise oder elektrischen Marihuana-Joints sorgte die Firma für jede Menge Kritik.