Oscars 2008
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Oscars 2008 Kein Jahrmarkt der Eitelkeiten

Nachdem die "Golden Globes" bis auf eine Pressekonferenz abgesagt wurden und keinerlei Festlichkeiten stattfanden, werden auch die Oscars auf eine Attraktion verzichten müssen

Der Drehbuchautoren-Streik in Hollywood zieht weiter seine Kreise: Jetzt wurde die beliebteste Oscarparty abgesagt. Die amerikanische "Vanity Fair" hat verkündet, seine Feier im Anschluss an die Oscarverleihung in diesem Jahr nicht auszurichten. "Nach gründlicher Überlegung finden wir, in Unterstützung der Autoren und allen anderen, die von dem Streik betroffen sind, dass es unpassend wäre unsere jährliche Oscarparty abzuhalten. Wir möchten allen Nominierten gratulieren und freuen uns, im nächsten Jahr unsere fünfzehnte Oscarparty auszurichten," lautet die offizielle Mitteilung. Pressesprecherin Beth Kseniak teilte außerdem mit, dass sich "Vanity Fair"-Herausgeber Graydon Carter zu diesem Schritt entschlossen habe, da sich die Mitarbeiter als eigener Zusammenschluss von Autoren, Fotografen und Künstler mit den Streikenden solidarisieren wollten.

Die "Vanity Fair"-Party ist die beliebteste und größte Party der Oscarnacht. Die großen Stars reißen sich darum, Besucher bei dieser Veranstaltung sein zu dürfen. Eine Einladung bekommt nicht jeder, auch die Ankunftszeit ist vorgegeben, ebenso wie die Anzahl der erwünschten Begleiter.