Nicole Kidman
© Wireimage.com Nicole Kidman

Nicole Kidman Vorgeladen

In ihrem vollen Terminkalender muss sich Nicole Kidman jetzt noch einen Termin rot anstreichen. Die Schauspielerin muss vor Gericht eine Zeugenaussage machen

"Nichts als Stress hat man mit den Paparazzi," denkt sich so mancher Star. Dem schließt sich sicherlich auch Nicole Kidman an - sie hat nun zusätzlichen Terminstress wegen einem Vertreter dieses Berufsstandes. Vor zwei Jahren war Jamie Fawcett angeklagt, ein Abhörgerät in Nicoles Haus in Sydney geschmuggelt zu haben. Die Vorwürfe wurden schließlich fallengelassen, aber zuvor hatte die 40-Jährige versucht, eine richterliche Verfügung gegen Fawcett zu erwirken.

Das war nicht das erste Mal, dass Jamie Fawcett mit Nicole Kidman in Verbindung gebracht wurde. Monate vorher soll Fawcett Nicole im Straßenverkehr in arge Bedrängnis gebracht haben. Dabei hätte die Exfrau von Tom Cruise Todesangst ausgestanden, berichtet ein Zeuge derzeit dem Gericht.

Trotzdem ist in dieser Verhandlung Jamie Fawcett der Kläger. Er plädiert auf Rufmord von Seiten des Verlages "John Fairfax Publications". Dieser hatte im Januar 2005 einen Artikel herausgebracht, in dem Fawcett des Abhörversuchs bezichtigt wurde. Nicole tritt als Zeugin der Verteidigung auf und soll über die skrupellose Arbeitsweise des Paparazzo berichten, da sich das Gericht ein vollständiges Bild machen möchte. Zwar gewann der Kläger eine frühere Verhandlung bereits, in dieser soll aber noch geklärt werden, ob "John Fairfax Publications" auch für Folgeschäden für den Knipser verantwortlich gemacht werden kann.

Eigentlich hatte Nicole gehofft, ihre Aussage könnte per Videoübertragung zugeschaltet werden, da sie mitten in den Dreharbeiten zu "Australia" steckt. Das lehnte das Gericht jedoch ab, so dass Nicole am Montag, den 19.11., persönlich vor Gericht erscheinen musste: "Ich wurde viele Male von diesem Mann verfolgt oder von Leuten, die er für meine Verfolgung abgestellt hatte", erklärte Kidman in der Anhörung. Noch heute sei daher zu verängstigt, um selbst Auto zu fahren und habe einen einen Sicherheitsdienst engagiert, der sich 24 Stunden um ihr Wohl sorgt. Über einen möglichen Schadensersatz im Fall Fawcett soll noch entschieden werden.