Nicole Kidman
© Wireimage.com Nicole Kidman

Nicole Kidman Ob Scientology den Braten riecht?

Nomen est omen - auch bei Nicole Kidmans und Keith Urbans Tochter? In den USA wird gelästert, der Sonntagsname des Montagskindes sei Nicoles letzter Schlag gegen die Scientology-Sekte ihres Ex

Kaum hat die kleine Sunday Rose, Tochter von Nicole Kidman und Keith Urban, das Licht der Welt erblickt, werden auch schon Spekulationen bezüglich der Namensgebung laut. Offiziell ließ Nicoles Vater Anthony zwar verlauten, dass sich Sunday Rose auf die Künstlerin Sunday Reed und Keiths verstorbene Großmutter Rose bezieht.

Doch für die Netzgemeinde ist das natürlich nicht annähernd wild genug. Die findigen Namensdeuter von msnbc. com sehen einen ganz anderen Bezug: Nicole soll ihre Tochter bewusst Sunday. also Sonntag, genannt haben, um Scientology, der Sekte, der sie während ihrer Ehe mit Tom Cruise angehörte, einen Seitenhieb zu verpassen. "Nicole ist Katholikin und Sonntage hatten sie für sie eine wichtige religiöse Bedeutung bis sie Scientology beitrat", sagte ein Insider Gossip-Frau Courtney Hazlett. "Sie ist immer noch verbittert über die Erfahrungen, die sie dort gesammelt hat. Die Tatsache, dass der Name ihres Babys als ein Angriff verstanden werden könnte, stört sie nicht im Geringsten."

Während die einen noch spekulieren, spotten die anderen bereits: "Das klingt ja wie Sonntagsbraten", wetterte eine australische Hörerin im Radio. Tatsächlich klingen "Sunday Roast" und "Sunday Rose" ziemlich ähnlich. "Sie will wohl zu den Deppen passen, die schreckliche Namen für ihre Kinder aussuchen", empörte sich ein Leser der Zeitung "Sun Herald". Eine weitere Leserin schrieb recht lakonisch: " Immer noch besser als Samstag!"

Unterdessen mischt sich auch Chris Martin, Ehemann von Gwyneth Paltrow, in die Diskussion ein. "Es ist doch nichts dabei, sein Kind Chewbacca zu nennen. Ein Name ist nur ein Laut und wenn Du ihn magst, dann ist es doch verdammt noch mal egal, was die anderen darüber sagen", enervierte sich der "Coldplay"-Sänger in einem Interview mit dem "Blender"-Magazin.

Aber was soll ein Mann, dessen Tochter Apple (Apfel) heißt, auch anderes tun, als kuriose Kindernamen zu verteidigen?