Nicolas Sarkozy
© Getty Nicolas Sarkozy

Nicolas Sarkozy Frankreichs erste Dame

Das Liebesleben von Nicolas Sarkozy füllt die Titelseiten der französischen Zeitungen. Gerade erst geschieden, soll Carla Bruni nun fester Bestandteil seines Lebens werden

Seit Mitte Dezember sind der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Ex-Model und Sängerin Carla Bruni offiziell ein Liebespaar. Jetzt überschlägt sich die französische Presse erneut, denn schon bald sollen sich die beiden vor dem Altar das "Ja"-Wort geben. Das berichtet zumindest die Ausgabe vom 6. Januar des "Journal de Dimanche" (JDD). Der französischen Zeitung zufolge soll der 8. oder 9. Februar 2008 der große Tag sein, an dem Carla Bruni zur "First Lady" Frankreichs wird. Doch abwarten - noch ist nichts offiziell bestätigt worden. Der Sprecher des Elysée-Palastes David Martinon hüllt sich in Schweigen. Ein rosa Diamantenherz von Victoire de Castellane, der Schmuck-Schöpferin von "Dior", funkelt allerdings aussagekräftig an Carlas Ringfinger.

Und wo er ist ist auch sie. Am 6. Januar besuchte das Paar die Stätten von Petra, Jordanien. Mit von der Partie war diesmal der 6-Jährige Aurélien, Sohn von Carla und Philosoph Raphael Enthoven. Hoch oben auf den Schultern von Sarkozy hätte er eigentlich einen guten Blick gehabt. Aber während der Präsident und die Sängerin gelassen in die unzähligen Presse-Kameras blickten - hielt sich der Kleine lieber die Hände vors Gesicht. Am 26. Januar soll's dann gemeinsam zum Staatsbesuch nach Indien gehen. Das sorgt jedoch für Verwirrung in Neu-Delhi. Die Verantwortlichen für Protokoll und Sicherheit wissen nicht, wie sie mit Carla Bruni umgehen sollen. In Indien wird die Freundin nämlich nicht als Gattin betrachtet, heißt es im "Indian Express".

In den letzten Monaten wurde viel Wind um das Privatleben des wichtigsten Mannes Frankreichs gemacht. Sarkozys Rolle als vertrauenswürdiges Staatsoberhaupt hat das nicht gerade gut getan. Das ergaben zumindest die Zahlen einer Umfrage der französischen Tageszeitung "Le Parisien". Höchste Zeit also für Sarkozy, sein Image wieder aufzupolieren. Vielleicht kehrt nach der Hochzeit ja endlich wieder Ruhe in den Elysée-Palast ein.