Seth Rogen
© CoverMedia Seth Rogen

Seth Rogen Ich habe keine Nazi-Vergleiche gemacht!

Hollywoodstar Seth Rogen fühlte sich zwar von "American Sniper" an eine Szene aus "Inglourious Basterds" erinnert. Die darauf folgende Diskussion um angebliche Vergleiche mit Nazi-Propaganda findet er aber lächerlich

Seth Rogen, 32, findet es überhaupt nicht witzig, dass einer seiner Tweets dermaßen falsch interpretiert wurde.

Der beliebte US-Star ("The Interview") muss derzeit eine heftige Erfahrung machen: Manches, was man von sich gibt, kann extrem missverstanden werden. So geschehen bei seinem Tweet über "American Sniper": Der Star hatte den neuen Film mit Bradley Cooper, 40, mit dem Zweiter-Weltkrieg-Film "Inglourious Basterds" verglichen und ein riesiges Medienecho ausgelöst.

Vor einigen Tagen schrieb der Star online: ""American Sniper" erinnert mich irgendwie an den Film, der im dritten Akt von "Inglourious Basterds" gezeigt wird."

Damit bezog sich Seth auf den Streifen "Stolz der Nation", einen eigens für "Inglourious Basterds" inszenierten Propagandafilm, in dem Daniel Brühl, 36, den Scharfschützen Frederick Zoller spielt.

Sofort meldeten die Medien, Seth Rogen vergleiche "American Sniper" mit Nazi-Propaganda. Jetzt wehrte sich der Promi:

"Es scheint so zu sein, dass ich einen Tweet von mir erklären muss; darin sagte ich, dass ein Sniper-Film mich an einen anderen Film erinnert, in dem ein Sniper vorkommt. Ich habe diese beiden [Filme] nicht miteinander verglichen! Ich sagte bloß, der eine erinnere mich an den anderen, weil beide Handlungen Scharfschützen enthalten.

Mein Kommentar über die Filme sollten keine politischen Schlussfolgerungen darstellen. Jegliche politische Aussage wurde von den Nachrichten gemacht. Es tut mir leid, wenn dadurch jemand verletzt wurde, das war nicht meine Absicht."

"American Sniper", den Seth Rogen im Übrigen erklärterweise toll fand, läuft in Deutschland ab dem 26. Februar.