Sabine Lisicki
© CoverMedia Sabine Lisicki

Sabine Lisicki Familie als Kraftquelle

Tennis-Ass Sabine Lisicki ist eine echte Kämpferin. Die Kraft dafür zieht sie aus ihrer Familie

Sabine Lisicki (23) genießt den Familienzusammenhalt, den sie Tag für Tag erleben darf.

Die deutsche Tennisspielerin verriet dem 'Zeit Magazin', woraus sie die Kraft für ihre fordernde Karriere zieht: "Inzwischen habe ich schon einige Höhen und Tiefen erlebt und mich immer wieder nach vorn gekämpft. Die Kraftquelle dafür liegt in meiner Familie. Die steht immer hinter mir, egal, was passiert. Dieser Zusammenhalt ist wie ein großer Ball um uns herum."

Was heute der Familien-Ball oder auch der Tennisball ist, war früher noch ein Gummiball. Den wollte Sabine Lisicki aber nicht etwa zum Spielen: "Als ich klein war, habe ich mir oft vorgestellt, dass wir Kinder in riesigen transparenten Gummibällen herumlaufen könnten, die uns beschützen. Es gab damals bei uns in der Gegend häufig Verkehrsunfälle mit Kindern. Meine Mutter warnte mich immer: Sei vorsichtig, damit bloß nichts passiert", erinnerte sich die Sportlerin. "Da hatte ich die Idee mit den Bällen. Wenn ein Auto dagegenführe, dachte ich mir, könnte einem nichts passieren. Eine schützende Haut, gleichzeitig sehr elastisch. Und immer in Bewegung. Ich habe mir das sehr lustig vorgestellt."

Im Sommer diesen Jahres war die Blondine die erste deutsche Tennisspielerin nach Steffi Graf (44), die das Damen-Einzelfinale von Wimbledon erreichte. Leider unterlag sie der Französin Marion Bartoli (28). Aufgeben will sie den Traum vom Grand-Slam-Sieg aber nicht: "Dort zu gewinnen ist natürlich immer noch mein größter Traum. In Wimbledon habe ich noch eine Rechnung offen", betonte die Kämpfernatur.

Bei der Verwirklichung dieses Ziels kann sich Lisicki der Unterstützung ihrer Eltern sicher sein. Vor Kurzem schwärmte sie im 'Tagesspiegel' davon, wie ihr ihre Eltern den Weg zur Tenniskarriere ermöglichten, ohne sie wissen zu lassen, wie viel Geld dieses Hobby kostet: "Meine Eltern haben das von mir ferngehalten. Sie wollten, dass ich Spaß habe. Sie wussten, dass ich gut spiele. Und wenn einem viele Experten, wie zum Beispiel Nick Bolletieri, sagen, dass ich Potenzial habe, dann gibt einem das natürlich den Glauben, dass es sich lohnt. Meine Eltern haben alles getan, damit ich glücklich werde. Ich habe das dann erst später mitbekommen", betonte Sabine Lisicki.