Russell Brand
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Russell Brand Tom Cruise ignorierte seine Scientology-Witze

Schauspieler Russell Brand offenbarte, dass Tom Cruise bei seinen Scientology-Scherzen nicht anbiss.

Russell Brand (37) enthüllte, dass Tom Cruise (50) seine Bemerkungen zu Scientology kalt ließen.

Gerüchten zufolge hatte der Hollywoodstar ('Mission Impossible') den britischen Komiker ('Nie wieder Sex mit der Ex') für seine Sekte anwerben wollen. Angeblich sollte der Brite Sprecher für ein Suchtprojekt von Scientology werden. Aber das ist alles nicht wahr, wie Brand lachend gegenüber 'Shortlist' klarstellte: "Ich hätte dem Mann nicht noch mehr Gelegenheiten geben können, mich für Scientology zu rekrutieren, aber er war nicht interessiert. Ich bin am Set herumgelaufen und sagte 'Oh Tom, wenn es doch etwas geben würde, woran man glauben könnte. Eine Philosophie, die alles umfasst.' Er sagte nur, dass ich vielleicht zur Kirche oder so gehen und ich mich verziehen soll. Ich weiß nicht, was man für Kriterien erfüllen muss, aber ich habe sie offensichtlich nicht erfüllt."

Der Ex von Katy Perry (28, 'California Gurls') organisiert gerade in London ein Wohltätigkeitskonzert, um Drogensüchtigen zu helfen. Schon 2010 nahm er bei einem Spendenaufruf im amerikanischen Fernsehen teil, was ziemlich aufregend war: "Als die Naturkatastrophe auf Haiti passierte, machte ich bei einer Spendensendung mit Day-Lewis, De Niro, Pacino und DiCaprio mit. Ich sah sie alle zusammen, das war komisch. Wie in einem Wachsfigurenkabinett. Da hockten sie alle zusammen und ich dachte, dass ich den Ruhm nicht mehr ernst nehmen kann. An dem Tag habe ich am Telefon so getan, als ob ich jemand anderes Berühmtes wäre. Die Leute hatten noch nie von mir gehört und ich sagte ihnen dann 'Warten Sie, ich reiche sie an jemanden Berühmtes weiter. Hallo? Hier spricht Tobey Maguire, der Spider-Man!'"

Der temperamentvolle Yoga-Fan kann es gar nicht verstehen, dass sich die Leute über prominente Wohltäter aufregen. Es sei doch besser, wenn Sting (61, 'Fragile') etwas für den guten Zweck tun würde, als "in seiner großen Villa herumzusitzen". Brand lobte auch U2-Frontmann Bono (52) für seinen Kampf gegen Armut in Afrika.

Der Schauspieler schnitt zuletzt seine gescheiterte Ehe mit Perry an. Er wüsste jetzt, dass Privatsphäre eine "Ware" sei, aber er würde eine weitere Ehe nicht ausschließen. "Ganz und gar nicht. Ich liebe die Ehe. Das Meiste davon ist doch toll. Man kann doch eine Institution nicht wegen eines Scheiterns verurteilen. Man kann doch auch nicht die gesamte katholische Kirche für ein paar zwielichtige Priester verbannen", zog Russell Brand einen Vergleich.