Peter Urban
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Peter Urban Es fehlt ein Favorit beim ESC

TV-Moderator Peter Urban kommentiert seit 17 Jahren den Eurovision Song Contest und freut sich 2014 besonders auf das Musik-Spektakel

Peter Urban, 66, erwartet beim diesjährigen ESC das höchste Niveau seit Jahren, kann aber keinen klaren Favoriten ausmachen.

Seit 1997 ist der Journalist, Musiker und Moderator ("Nightlounge") die deutsche Stimme des Eurovision Song Contest, damit zählt er zu den größten Experten in Sachen Musik-Spektakel. Am 10. Mai stehen die Newcomer Elaiza im Showfinale in Kopenhagen auf der Bühne und wollen den Sieg für Deutschland holen. Zuletzt gelang das Chart-Wunder Lena Meyer-Landrut (22, "New Shoes") im Jahr 2010, die mit dem Bekanntwerden ihrer Teilnahme als klare Favoritin galt. Aber ein Vorreiter fehlt laut Urban in diesem Jahr: "Diesmal fehlt ein klarer Favorit: Jemand wie Loreen oder Vorjahressiegerin Emmelie de Forest, bei denen viele schon im Vorfeld sagten, dass sie gewinnen werden, ist nicht auszumachen", erklärte der Kommentator im Gespräch mit "TV Digital". Das tue der Show allerdings keinen Abbruch, im Gegenteil verzeichnet Urban das "beste Niveau seit Jahren".

Und auch, dass die drei Mädels von Elaiza sich im Vorentscheid gegen die Superstars von Unheilig ("Geboren um zu leben") durchgesetzt haben, findet der Niedersache gut: "Das ist natürlich eine tolle Story: Ein unbekannter Act schafft es bis ganz nach oben. Die Zuschauer haben Geschmack bewiesen. Schön, dass es sie nicht gekümmert hat, wie groß die Namen waren."

Im Gespräch mit "mz-web.de" gab der Kenner seine Einschätzung zu Elaizas Track "Is It Right" ab: "Ich habe das Gefühl, dass dieser Song unheimlich gut abschneiden müsste. Er ist so eingängig, so sympathisch, kommt so natürlich rüber mit seinem folkloristischen Touch - eigentlich müsste ganz Europa diesen Titel lieben." Und so ist Peter Urban mit dem deutschen Beitrag zum ESC rundum zufrieden: "Ja, sehr. Der Song ist gut, ich möchte fast sagen: Weltklasse."