Lorde
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Lorde Laut Sprecher keine Diva

Legt die neuseeländische Musikerin Lorde Diva-Gehabe an den Tag? Ihr Sprecher streitet dies vehement ab

Lorde, 17, ist gar keine Diva.

Der Meinung ist zumindest der Sprecher der Sängerin ("Team"), der ihre angeblichen "bizarren Anforderungen" bei einem Gig in Las Vegas abstritt. Die junge Pop-Sensation trat am Dienstag beim Boulevard Pool des Cosmopolitan-Hotels in der Wüstenstadt auf, doch die Performance sorgte schnell für Spekulationen, da sie unter anderem verlangt haben sollte, dass bei ihrem Konzert keine Bierdosen verkauft werden. Doch ein Sprecher stritt diese Berichte sofort ab. "Das ist überhaupt nicht wahr", sagte der Pressevertreter gegenüber der "Page Six".

Doch die Musikerin hatte viele Fans in der Menge, einschließlich den ehemaligen "Kansas City Royals"-Baseballspieler George Brett, 60,, der sie zu ihrem Hit "Royals" inspirierte. Vor Kurzem enthüllte die Newcomerin, dass ein Foto von National Geographic aus dem Jahre 1976, das den Sportler im Trikot zeigte, ihr dabei half, den Kracher-Song zu schreiben. Zwar hatte sie keine Ahnung, wer Brett war, doch ließen sie das Bild und der Team-Name einfach nicht mehr los. "Auf seinem Shirt stand "Royals". Es war einfach dieses Wort. Es ist wirklich cool", verriet sie im September vergangenen Jahres gegenüber "VH1".

Wie schön also, dass sich die Inspirationsquelle höchstpersönlich das Konzert nicht entgehen ließ. "Page Six" berichtete weiterhin, dass der Ex-Athlet "sehr lässig" war, als er sich die Show mit einer kleinen Gruppe von Freunden ansah, bevor die beiden im Backstage-Bereich für Schnappschüsse posierten.

Inzwischen genießt Lorde ihr neues, "wildes" Leben, seitdem sie plötzlich zum Superstar aufgestiegen ist, nachdem sie ihr Debüt-Album "Pure Heroine" herausbrachte. Durch die Platte kassierte die junge Künstlerin dieses Jahr sogar zwei Grammys. Vor Kurzem sprach sie mit dem "Teen Vogue"-Magazin darüber, wie dankbar sie sei, ihre Liebe zur Musik professionell ausüben zu können und nichts für selbstverständlich nehmen würde. "Wenn man in Neuseeland lebt, macht man diese Erfahrungen nicht. Ich verbrachte davor so viel Zeit in meinem Zimmer", sagte die einstige Stubenhockerin gegenüber der Mai-Ausgabe des Magazins. "Mein Leben ist momentan so wild. In der Lage zu sein, etwas zu tun, das mir wirklich Spaß macht und das mich in die Welt hinausbringt - nach Südamerika, nach London - jedes Mal trete ich mich selbst, ich hab so ein Glück", so Lorde bescheiden.