Kelly Osbourne
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Kelly Osbourne "Ich möchte nicht drüber reden"

Fernseh-Star Kelly Osbourne fällt es noch immer schwer, sich mit dem plötzlichen Tod ihrer Kollegin Joan Rivers auseinander zu setzen

Für Kelly Osbourne, 30, nimmt die Trauer offenbar kein Ende.

Gemeinsam mit der Comedy-Ikone Joan Rivers (†81) moderierte die TV-Lady bis vor einigen Wochen die US-Show "Fashion Police" - bis die Ältere der beiden im September dann unerwartet an den Folgen einer Operation starb. Wie Kelly nun zu Gast bei der amerikanischen Morgensendung "Today" verriet, kann sie es noch immer nicht fassen, nun ohne Joan vor die Kamera treten zu müssen. "Ich werde nicht lügen und sagen, dass es mir gut geht", sagte die Tochter von Black-Sabbath-Rocker Ozzy Osbourne (65, "Paranoid") betrübt. "Wenn ich ehrlich bin, dann ist das etwas, über das ich nicht wirklich reden möchte, weil ich noch nicht richtig in der Lage war, so zu trauern, wie ich das möchte."

Neben Kummer macht sich aber auch Wut bei Kelly breit. "Ich mache gerade meine Zornphase durch. Das ist nicht schön", seufzte sie. Und sicherlich liegt das auch an der Reaktion ihrer Mitmenschen. "Das Erste, was aus den Mündern der Leute kommt, ist "Wer ersetzt Joan?"", empörte sich die Style-Ikone.

"Fashion Police" geht im Januar wieder in den USA auf Sendung, allerdings ohne eine Co-Moderatorin oder einen Co-Moderator für die Britin. Der TV-Talkerin Queen Latifah, 44, sagte sie vor einiger Zeit dazu: "Das ist meine Entscheidung. Ich mache weiter und niemand ersetzt Joan." Die Gerüchte, sie wolle ihre Arbeit an der Show an den Nagel hängen, seien derweil "erfunden und respektlos", so Kelly Osbourne damals.