Helen Mirren
© CoverMedia Helen Mirren

Helen Mirren Kein Fan von Social Media

Helen Mirren lässt kein gutes Haar an sozialen Netzwerken und möchte, dass sich die Menschen an sie als große Künstlerin erinnern

Helen Mirren, 68, wird sich wohl niemals einen Twitter-Account zulegen.

Die britische Schauspielerin ("Die Queen"), die seit über 45 Jahren im Geschäft ist, zählt auch heute noch zu den bekanntesten Stars in Hollywood. Dennoch können ihre Fans wohl lange darauf warten, dass sich die Filmdarstellerin wie viele ihrer Kollegen einen Twitter-Account eröffnet. "Es erinnert mich an einen stinkenden, alten Pub. In der Ecke sitzt dieser eklige alte Mann, der dort den ganzen Tag ist - jeden Tag. Wenn man zu ihm rübergeht und mit ihm redet, bekommt man die Art von grantigem, schrecklichem, muffigem, altem bedeutungslosen Schei*, den man auf Twitter liest", seufzte sie gegenüber dem Magazin "AARP".

Die gebürtige Londonerin hat auch ohne Twitter genug zu tun. So steht sie zurzeit unter anderem für den Film "Woman in Gold" an der Seite von Ryan Reynolds (37, "Green Lantern") und deutschen Stars wie Daniel Brühl (35, "Rush - Alles für den Sieg"), Tom Schilling (32, "Unsere Mütter, unsere Väter") und Moritz Bleibtreu (42, "Stereo") vor der Kamera. Da sie auf eine sehr abwechslungsreiche und glanzvolle Karriere zurückblicken kann, denkt Helen Mirren auch gelegentlich über das Vermächtnis nach, das sie gern zurücklassen will. "Ich möchte, dass man sich an mich als produktive Person erinnert und als jemand, der zumindest keinen Schaden verursachte", gestand sie im Interview. "Und freilich als großartige Künstlerin, denn das war schon immer die wichtigste treibende Kraft in meinem Leben. Und natürlich als ein netter Mensch - aber ich bin mir sicher, dass viele Leute nicht denken, dass ich nett bin", lachte der Leinwandstar.

Bereuen tut die Charakterdarstellerin, die keine Kinder hat, hingegen nichts - weder im Privatleben noch in ihrer Karriere. "Ich hatte nie das Bedürfnis für ein Kind und ich habe auch nie den Verlust davon gespürt. Ich habe meine Arbeit immer vor alles andere gestellt", zog sie Bilanz. "Ich verfolgte die Art von Karriere, der ich nachgehen wollte, die nichts mit Berühmtheit und Vermögen zu tun hatte. Ich war tatsächlich gleich von Anfang an eine recht erfolgreiche Schauspielerin, aber mein Name war nicht wirklich bekannt, weil die Sachen, die ich machte, ziemlich esoterisch waren."