Cro
© CoverMedia Cro

Cro Maske ab - Stille

Hat Rapper Cro sein Markenzeichen mal nicht auf dem Kopf, kann er unerkannt durch die Straßen laufen - ein großes Privileg für den Star

Cro, 24, wird meistens nur mit seinem Markenzeichen auf dem Kopf erkannt, ohne Panda-Maske genießt er hingegen seine Anonymität.

Der Künstler ("Hi Kids") ist seit seiner Hit-Single "Easy", die aus seinem gleichnamigen Album stammt, nicht mehr aus den deutschen Charts wegzudenken. Doch dank seiner Maskerade habe er das große Glück, kein Superstar-Image an den Tag zu legen und nicht abzuheben. "Ich bin immer noch derselbe Typ wie vorher. Aber das habe ich wohl auch der Maske zu verdanken. Wenn ich daheim in Stuttgart bin, laufe ich ja nach wie vor unerkannt durch die Streets. Es ist eigentlich ganz einfach: Maske auf - Wahnsinn da. Maske ab - Stille", erklärte der Rapper im Gespräch mit "Planet Interview". Mit dem ansteigenden Ruhm wurde alles um ihn herum mit der Zeit größer und der zweifache Echo-Preisträger kann sich über seine immer noch erfolgreiche Karriere freuen. Doch den ganzen Stress, den das Leben eines Stars mit sich bringt, lasse er gar nicht erst zu nah an sich heran. "Je stressiger es wird, desto gelassener werde ich sogar", befand der Musiker und legt eine derart entspannte Attitüde an den Tag, von der sich andere eine Scheibe abschneiden könnten. "Wenn ich mal fünf Minuten zu spät komme und die Leute deswegen fast einen Herzinfarkt bekommen, ist es umso wichtiger, ruhig zu bleiben und den Menschen klarzumachen, dass davon die Welt nicht untergeht. Ein paar graue Haare sind mir durch den Stress trotzdem gewachsen. Aber die sieht man ja nicht - Maske sei Dank", lachte der Hip-Hop-Star im Interview mit der Publikation. Wie es scheint, war die Maske nicht nur eine coole Image-Idee, sondern auch sein privater Glücksfall: Die Freiheit, die er durch seine Panda-Verzierung genießt, sei für ihn sowieso "unbezahlbar", sodass er seine Anonymität für kein Geld der Welt eintauschen würde. Das Tragen der Maske war laut des Künstlers zu Beginn seiner Karriere aber nicht nur eine Strategie, sondern sollte ihn auch vor Peinlichkeiten bewahren. Im Interview mit "Focus Online" gestand er nämlich: "Anfangs ging es mir auch darum, dass mein damaliger Chef bei der Zeitung nicht mitbekommt, dass ich Musik mache." Deshalb hat der Chartstürmer auch heute so gut lachen, denn ihm können Missgeschicke und Patzer vor laufender Kamera sowieso nichts anhaben, sodass Cro auch mit peinlichen Situationen selbstbewusst umgehen kann: "Es ist mir egal, ob mir auf der Bühne die Hose runterrutscht, mich erkennt ja keiner", lachte Cro.