Alexander Skarsgård
© CoverMedia Alexander Skarsgård

Alexander Skarsgård Perfekte Gesellschaft? Klar!

Schauspieler Alexander Skarsgård hält es nicht für unmöglich, dass wir eines Tages eine perfekte Gesellschaft bilden - wie in seinem neuen Film

Alexander Skarsgård, 37, könnte sich vorstellen, dass eine perfekte Gesellschaft tatsächlich existieren könnte.

Der Hollywoodstar ("True Blood") erzählte von seinem neuen Film, dem Sci-Fi-Drama "Hüter der Erinnerung - The Giver", und sprach über gesellschaftliche Zustände. Die Produktion handelt von einer perfekten Menschheit im Jahr 2048, in deren Gesellschaft es weder Kriege, noch Hunger und auch sonst kein Leid gibt. Laut Alexander könnte diese Leinwand-Geschichte durchaus Realität werden. So zeigte sich der Darsteller davon überzeugt, dass die menschliche Rasse eine Utopie kreieren könnte, ohne dabei ihre persönlichen Freiheiten opfern zu müssen. "Das würde ich so sagen, ja. Ich denke, es ist eine Frage, die wir uns stellen müssen, in Anbetracht der Tatsache, dass wir in einer "Big Brother", einer Kontroll-Gesellschaft, leben", meinte er gegenüber "Refinery29". In dem Film leiden die Menschen zwar nicht, haben aber auch ihre Leidenschaft eingebüßt. "Wie viel Freiheit sind wir bereit zu opfern, um uns sicher zu fühlen? Es ist wichtig, das permanent zu überdenken und darüber nachzudenken, in welcher Art Gesellschaft wir leben wollen - ganz besonders, in welcher Gesellschaft wir unsere Kinder aufwachsen lassen wollen."

Alexanders Kollege Brendon Thwaites (25, "Maleficent - Die dunkle Fee") verkörpert den Filmhelden Jonas, ein Teenager, der auserwählt wurde, der sogenannte Giver zu werden. Diese Person bewahrt Wissen stellvertretend für den Rest der Menschheit auf. Dadurch erfährt Jonas von der Welt, wie es sie in der Vergangenheit gab und in der Schmerz, Aggressionen und Angst existierten, aber auch Glück, Enthusiasmus und Liebe.

Doch Alexander weiß gar nicht, ob er wirklich in einer ähnlichen Zivilisation leben wollen würde, in der es gar kein Leid gibt. "Ich denke, dass der Schmerz und das Leiden uns helfen. Nur dadurch können wir wahre Freude und wahres Glück und wahre Liebe erfahren", sinnierte er. "Für mich ist es ein Albtraum, wenn man letztendlich nichts mehr fühlt, wenn alles einfach nur eine flache Linie ist. Man braucht diese Höhen und Tiefen, um das Leben wirklich schätzen zu können."

Ab dem 2. Oktober können sich die Zuschauer selbst ein Urteil über diese Thematik bilden, dann kommt "Hüter der Erinnerung - The Giver" mit Alexander Skarsgård in die Kinos.