Natasha McElhone
© Getty Images Natasha McElhone

Natasha McElhone Stark für ihre Kinder

Natasha McElhone erzählt in einem Interview, wie hart der plötzliche Tod ihres Mannes sie getroffen hat: Dr. Martin Kelly starb, als Natasha schwanger war

Natasha McElhone muss stark sein, besonders für ihre Kinder: Im vergangenen Jahr starb ihr Mann Dr. Martin Kelly plötzlich an einem Herzinfarkt, als Natasha McElhone mit Baby Nummer drei schwanger war. "Man kann sich nicht verkriechen und nicht aus dem Bett kommen", so die Schauspielerin.

In einem offenen Interview mit der britischen Zeitung "The Times" spricht Natasha McElhone zum ersten Mal über die schwerste Zeit in ihrem Leben - und wie sie mit dem Schmerz über den Verlust ihres Mannes fertig wird. "Ich bin wirklich okay, bedingt durch Notwendigkeit. Ich bin einfach schrecklich dankbar für alles, was ich habe", so Natasha. Das sind vor allem ihre drei Kinder Theo (8), Otis (5) und Baby Rex. Doch die Familie vermisst den Ehemann und Vater heftig. "Wir sprechen die ganze Zeit über ihn. Er ist immer noch Teil unseres Lebens", so Natasha. Die Schauspielerin ("Californication") und der plastische Chirurg waren zehn Jahre verheiratet, er war ihre Jugendliebe.

Besonders nachts ist es schwer für die Witwe und dreifache Mutter: "Ich schlafe kaum, um ehrlich zu sein. Aber das ist schon in Ordnung. Es ist erstaunlich, wie lange man ohne Schlaf auskommt. Ich habe nach Martins Tod überhaupt gar nicht geschlafen." Stattdessen stürzte sich Natasha in die Arbeit, dreht demnächst auch wieder einen Film. "Ich glaube wirklich, dass Aktivität und Produktivität alles sind."

Aber die 37-Jährige muss nicht nur für ihre Kinder stark sein - ihre Kinder geben ihr auch Kraft zurück. "Alle haben bisher immer gesagt: 'Ich weiß nicht, wie du das allein hinkriegst, mit dem Baby'. Aber es funktioniert genau deswegen." Der kleine Rex wurde im Oktober 2008 geboren. Da war sein Papa schon fünf Monate tot. "Er hat keine Ahnung, dass er keinen Vater hat. Ich schätze, er wird es bemerken, wenn er in die Schule kommt ... Rex ist so ein konstanter Quell der Freude für uns alle", sagt Natasha.

Tapfer versucht Natasha McElhone, ihr Leben wieder in halbwegs normale Bahnen zu lenken - und sagt mit erhobenem Haupt: "Ich will als normaler Mensch gesehen werden und nicht als trauergeplagte Witwe."

jwa