Naomi Campbell
© Getty Naomi Campbell

Naomi Campbell Hokuspokus unterm Zuckerhut

Naomi hat jetzt Südamerika im Visier. Trotz sozialem Engagement und mysteriösen Guru-Besuchen bleibt sie ihrem alten Verhalten treu. Das musste ein Fotograf am eigenen Leib erfahren

Supermodel Naomi Campbell scheint neuerdings ein großer Brasilien-Fan zu sein. Die Britin sagte dem Bürgermeister der Stadt Rio de Janeiro zu, Geld für Bedürftige zu sammeln. Dieser schrieb auf einer offiziellen Webseite, das Top-Model "habe ein Image, das Rio de Janeiro entspricht. Sie kann die Stadt nach außen repräsentieren wie sonst niemand." Nicht unbedingt eine Lobeshymne, denn die Millionenmetropole ist nicht nur für ihren Sandstrand sondern auch für die extrem hohe Kriminalitätsrate bekannt. Naomis "kriminelle" Seite - ihr aufbrausendes Temperament brachte sie schon vor so manchen Richter - soll nun mit Hilfe der afro-brasilianischen Religion Candomble bekämpft werden. Wie die britische Zeitung "Daily Star" berichtet, traf sich das Model vor kurzem in Rio mit dem Guru Tuca Franchini. "Sie ist sehr interessiert und leidenschaftlich mit den Wurzeln unserer afrikanischen Kultur verbunden", so der "Hexenmeister".

Doch scheinbar ist die 36-Jährige selbst gegen den brasilianischen Hokuspokus resistent. Noch unter dem Zuckerhut weilend, tickte sie wieder einmal aus. Auf der Geburtstagsparty des Gurus schrie das Model den Fotografen Fred Pontes an, der ein paar Bilder machte. Der Paparazzo überließ ihr schließlich eingeschüchtert den Film. Vielleicht sollte Naomi bald in Kontakt mit Richard Gere treten. Der hat sich gegenüber Fotografen auch nicht immer im Griff, aber viel öfter als Naomi. Vielleicht verschafft ihr ja der Buddhismus ein bisschen mehr Ruhe.