Nadja Uhl + Karoline Herfurth: Karoline Herfurth, Nadja Uhl
© Heiko Laschitzki Karoline Herfurth, Nadja Uhl

Nadja Uhl + Karoline Herfurth Haltung zeigen!

Nadja Uhl und Karoline Herfurth gehören zu unseren Top-Stars in Film und Fernsehen - jetzt spielen sie in einer aufsehenerregenden Werbekampagne. "Gala" sprach mit den beiden über falsche Klischees und echte Wahrheiten, über kleine Zicken und große Gefühle

Sie sind beide in der DDR geboren, in Berlin-Pankow beziehungsweise Stralsund. Gab es in dieser Hinsicht mal Vorurteile?

Uhl: Klar. Es kommt vor, dass mir jemand erzählen will, wie Ossis so ticken und wie Wessis. Und dann gibt es die "blöde" Realität, die gar nicht zu den Vorurteilen passt, die derjenige hat.

Herfurth: Ich finde, Verallgemeinerungen funktionieren nie.

Uhl: Absolut nicht. Wir sind hier ja nicht beim Wet-T-Shirt-Contest zwischen Ost und West. Es geht darum, was einen geprägt hat und was einen so besonders macht. Eine einzelne Person kann nicht für einen ganzen Landesteil sprechen. Das schafft ja nicht mal ein Politiker.

Nun sind Sie beide in der Opel-Kampagne "Umparken im Kopf" zu sehen. Hatten Sie denn selbst auch Vorurteile gegen diese Automarke?

Herfurth: Ich wusste zum Beispiel überhaupt nicht, dass der Manta von Opel hergestellt wird. Dabei liebe ich den Film "Manta, Manta". Und ich wollte einen Corsa als erstes Auto, weil er so süß ist - aber meine Freundin meinte, der sei spießig und den würden nur Mütter fahren. Deswegen habe ich mir nie einen gekauft, was ich bis heute doof finde.

Uhl: Ich wusste bis vor Kurzem gar nicht, dass es Opel überhaupt noch gibt! Mir war die Marke nicht mehr so gegenwärtig, deswegen habe ich sie beim Autokauf früher gar nicht in Erwägung gezogen. Erst im Zuge der Rettung des Opel-Standorts Deutschland habe ich mitbekommen, dass hier noch so viele Fahrzeuge produziert werden. Das ist für mich ein wichtiges Kriterium und hat etwas mit meiner ganz privaten Einstellung zu tun.

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Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe von Gala. Das Heft ist ab Donnerstag, 29. September 2016, am Kiosk erhältlich. Zum GALA-Abo Passendes Angebot auswählen und bestellen

Welches Auto gefällt Ihnen am besten?

Uhl: Also, ich finde den Adam sehr süß. Vor allem die "Rocks"-Version, die im Herbst rauskommt. Ein Fahrzeug, das ich mir auch privat kaufen würde! Es ist für mich authentisch, weil man es sich leisten kann.

Herfurth: Für mich ist das Elektro-Fahrzeug das Auto der Zukunft. Opel hat den ersten alltagsgebräuchlichen E-Wagen auf den Markt gebracht, was ich auch nicht wusste. Als ich zum ersten Mal einen Opel Ampera gefahren bin, war ich total überrascht. Der macht keinen Lärm und verschmutzt die Umwelt nicht.

Uhl: Der Cascada ist auch ein sehr schönes Auto. Aber ein Cabrio kommt für mich privat leider weniger infrage. Ich muss ja schließlich zwei Kinder, einen Mann und einen großen Hund im Auto unterbringen.

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