Muhammad Ali Eine Ikone feiert

Das große Talent des Boxsports wird 65. Die Karriere des Profisportlers war von Höhen und Tiefen geprägt. Seinen Ehrentag wird der von der Parkinson-Krankheit gezeichnete Amerikaner im Kreis der Familie verbringen

Am 17. Januar feiert eines der größten Talente der Boxgeschichte seinen 65. Geburtstag. Die Presse wird jedoch ausgeschlossen sein, wenn Muhammad Ali seinen Ehrentag auf seinem Anwesen begeht. Es ist nicht geplant, dass "The Greatest" vor die Öffentlichkeit tritt. Ein kleines Trostpflaster für die Fans: zu seinem Geburtstag wird die Homepage neu gestaltet.

Muhammed Ali wird unter dem Namen Cassius Marcellus Clay 1942 in Louisville / Kentucky geboren. Ab seinem 12. Lebensjahr widmet sich der junge Cassius dem Boxtraining. Nach wenigen Jahren ist er nationaler Amateurmeister im Boxen, 1960 gewinnt er in Rom für die USA die erste olympische Goldmedaille im Halbschwergewicht. Nach einigen Skandalen tritt er als Profisportler 1970 wieder in den Ring. Vier Jahre später holt er sich im legendären "Rumble in the Jungle" gegen George Foreman den Weltmeistertitel zurück. 1978 beendet er seine Karriere.

"Wer auch nur davon träumt, mich zu schlagen, sollte aufwachen und sich dafür entschuldigen." Mit solchen Sprüchen machte sich der Boxweltmeister aller Klassen nicht gerade beliebt. Er sagt, was er denkt und setzt seinen eigenen Willen durch. Nur einen Gegner kann er nicht besiegen: das Parkinson-Syndrom. Muhammad Ali ist schwer erkrankt. Er zittert und braucht bei öffentlichen Auftritten stets Hilfe. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab, sich politisch zu engagieren. Er setzt sich für wohltätige Zwecke und die Verständigung zwischen den USA und den islamischen Staaten ein.