Mohamed Al Fayed
© Getty Mohamed Al Fayed

Mohamed Al Fayed Jetzt auch noch Ölscheich

Mohamed Al Fayed ist bestimmt nicht der glücklichste Mensch der Welt, aber in Gelddingen hat er das Glück für sich gepachtet

Mohamed Al Fayeds Name bringt man hauptsächlich mit dem Prozess zu Lady Dianas und Dodi Al Fayeds Tod in Verbindung. Immer wieder behauptete Dodis Vater, das Paar wäre nicht bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, sondern ermordet worden.

Auch wenn Mohamed also sicherlich bestreiten würde, ein besonders glücklicher Mensch zu sein: Er hat auf jeden Fall Glück, wenn es um Finanzen geht. Der Milliardär hat ohnehin sicher ausgesorgt. Jetzt gewann er aber zudem einen Rechtsstreit, in dem es um Ölquellen geht, die neben seinem Land liegen. Als dem Geschäftsmann klar wurde, dass eine Firma seit 17 Jahren Öl durch Leitungen abpumpte, die unter seinem Grundstück verlaufen, klagte er wegen einer Verletzung des Besitzrechts. Die Ölfirma "Star Energy" hatte laut dem englischen "Mirror" Stillschweigen gegenüber Al Fayed bewahrt, weil sie "Ärger" befürchtete.

Ein britisches Gericht gab dem "Harrod's"-Eigentümer nun Recht und sprach ihm neun Prozent der Gewinne der letzten acht Jahre und der in der Zukunft zu. Das Jahr 2000 wurde als Jahr gewählt, da Al Fayed, der die Klage durch seine Firma "Bocardo" hervorbrachte, von der Existenz der Ölquellen auch früher hätte wissen können.

Der Einspruch der Ölfirma, das Besitzrecht würde nicht verletzt, da die Leitungen unterirdisch verliefen und es somit ebenerdig keine Beeinträchtigung gäbe, wurde abgewiesen.

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