Mike Tyson
© Getty Images Mike Tyson

Mike Tyson Nach Prügelei verhaftet

Mike Tyson konnte sich nicht beherrschen: Weil er einen Paparazzo daran hindern wollte, ein Foto von ihm zu machen, wurde er handgreiflich und wurde daraufhin in Gewahrsam genommen

Gelernt ist gelernt: Mike Tyson, ehemaliger Boxweltmeister, weiß seine Gegner immer noch niederzustrecken, auch außerhalb des Rings. Diese Erfahrung musste auch ein Paparazzo machen, der am Flughafen von Los Angeles unbedingt ein Foto von ihm schiessen wollte. Mit seinen Fäusten versuchte der Boxchamp den Fotografen an seinem Vorhaben zu hindern. Die Polizei ging dazwischen und beendete das Handgemenge der Streithähne, indem die Beamten beide festnahmen. Der Paparazzo erlitt eine Wunde an der Stirn. Inzwischen befinden sich beide wieder auf freiem Fuß.

Der Boxer sei gemeinsam mit seiner Frau und seinem Kind auf der Durchreise von Europa nach Las Vegas gewesen, kommentierte Mikes Sprecherin Tammy Brook den Prügel-Vorfall. Der Fotograf soll "übermässig aggressiv" gewesen sein und habe den Sportler angegriffen. Um sein Kind zu schützen, habe Tyson in Selbstverteidigung gehandelt, so die Sprecherin weiter. Sein Opfer hingegen behauptet, der Ex-Schwergewichtler schlug ihn ins Gesicht, da er an den Chip seiner Kamera kommen wollte.

Es ist nicht das erste Mal, dass der 43-Jährige mit dem Gesetz in Konflikt kommt: In den 90er Jahren musste er wegen Vergewaltigung drei Jahre im Gefängnis, 2007 saß Mike Tyson wegen Kokainbesitzes für 24 Stunde hinter Gittern.

jan