Michelle Williams
© Wireimage.com Michelle Williams

Michelle Williams + Heath Ledger Wut auf Paparazzi

Als Heath Ledger vor zehn Monaten starb, war Michelle Williams einfach nur geschockt. Jetzt bricht die ganze Trauer aus ihr heraus - und die stete Aufmerksamkeit der Paparazzi verleidet ihr das Leben zusätzlich

Zehn Monate nach dem Tod von Heath Ledger bricht jetzt die ganze Trauer aus Michelle Williams heraus: In einem tränenreichen Interview zeigt die junge Schauspielerin, wie sehr der Tod ihres ehemaligen Partners sie bis heute mitnimmt.

Michelle Williams und Heath Ledger waren ja schon länger kein Paar mehr, als der Joker-Darsteller am 22. Januar 2007 an einer Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente verstarb. Trotzdem gab es immer noch eine starke Verbindung zwischen der 28-Jährigen und ihrem Ex-Freund. Die Gefühle zwischen den beiden waren auch viel mehr als nur freundschaftlich - immerhin hatten sie eine gemeinsame Tochter, die dreijährige Matilda. Gut zu verstehen also, dass Michelle im Januar zunächst in einen Schock verfiel: Ihre ganze Welt brach auf einmal zusammen.

Doch jetzt, wo Michelle langsam wieder Fuß fast, begreift sie, was für ein wunderbarer Mensch dieses riesige Loch in ihrem Herzen hinterlassen hat. "Es ist so traurig", offenbart sie voller Tränen in einem US-Interview, als der Reporter Heaths Namen nennt. "Auch wenn ich jeden Tag an einem völlig anderen Ort erwache, die Trauer ist wie ein reißender Strom immer da. Im Herzen bin ich zwar ein optimistischer Mensch, dennoch wird das Gefühl immer schlimmer: Je mehr die Zeit voranschreitet, desto mehr vermisst man den anderen auch - es wird immer schlimmer."

Und endlich findet sie auch die Kraft, ihrem Ärger Luft zu machen: Als sie nach Heaths Tod in den Fokus der Öffentlichkeit geriet, lastete offenbar ein unheimlicher Druck auf Michelle und der macht ihr immer noch zu schaffen. "Es brennt ein Feuer in mir", sagt sie energisch. "Wenn ich sehe, was für einen Mist die Paparazzi gemacht haben, nur um mich oder meine Tochter zu fotografieren. Ich kann es nie vergessen und ertragen werde ich das nie. Ich möchte nicht, dass meine Tochter aufwächst und sich dabei ständig beobachtet oder sogar bedroht fühlt." Inzwischen fühlt sie sich durch die Paparazzi so gestört, dass sie die meiste Zeit auf einer Farm im Umland von New York verbringt.

"Wenn die Situation kommt, dass ich das nicht mehr mit meinem Leben vereinbaren kann und sie sich nicht von mir fern halten, dann schmeiße ich alles hin", führt Michelle verzweifelt fort. "Ich bin traurig. Ich liebe das Schauspielern und es hat mir immer und immer wieder das Leben gerettet. Es gab mir das Gefühl von Selbstachtung und Selbstwertigkeit und ich hatte stets ein Gefühl von: 'Ich bin verliebt ins Schauspielern'. Aber jetzt zeigt es mir diese hässliche Fratze."

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