Michelle + Barack Obama Das Weiße Gast-Haus

Die Obamas laden gern Prominente ein. Wie läuft es eigentlich genau ab, wenn Stars wie Brad Pitt oder Oprah Winfrey das Weiße Haus besuchen?

Man hatte es schon fast vergessen in diesen ernsten Zeiten: Das Weiße Haus ist nicht nur der Amts- und Wohnsitz des Präsidenten, sondern auch ein Tummelplatz für Prominente. Hier waren früher Stars wie Frank Sinatra, Elvis Presley oder Marilyn Monroe regelmäßig zu Gast. An diese Zeiten knüpft Michelle Obama nun an. Kämpferisch verkündete sie kurz nach ihrem Umzug von Chicago nach Washington: "Ich habe eine Vision für dieses Haus: Hier drin soll immer Leben sein. Ich möchte, dass viele Menschen tagtäglich ein und aus gehen."

Und das gilt für Schulklassen und Vertreter von ethnischen oder politischen Minderheiten genauso wie für Prominente. Vor einigen Wochen veröffentlichte das Weiße Haus erstmals in seiner Geschichte eine Gästeliste. Jeder, der die Seite www.whitehouse.gov besucht, kann sehen, wer bei den Obamas in den vergangenen Monaten zu Besuch war. Unter "C" findet man den Eintrag "Clooney, George". Etwas weiter "Gates, Bill". Dann "Pitt, William" (Brads erster Vorname).

Aber wie geht so etwas eigentlich vor sich? Was machen die Obamas, wenn Brad Pitt vor der Tür steht? Natürlich ist jeder Besuch von langer Hand geplant. Ohne Einladung kommt niemand ins Weiße Haus, dem sehr genauen Sicherheitsscreening - vom Durchleuchten über den Gepäck-Check bis hin zur Überprüfung sämtlicher persönlicher Daten durch den Geheimdienst - kann sich auch ein Oscar-prämierter Hollywood-Star nicht entziehen.

Durch welche Tür der für harmlos befundene Besuche dann das Zuhause des amerikanischen Präsidenten betritt, hängt ganz davon ab, was für eine Art von Besuch er ihm abstattet.

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