Michael Schumacher
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Michael Schumacher Comeback wegen Schmerzen geplatzt

Bei einer großen Pressekonferenz in Genf stand Michael Schumacher Rede und Antwort und erklärte, warum sein Comeback scheiterte

Es waren die Schmerzen, die Michael Schumachers "Formel-1"-Rückkehr verhinderten: Der ehemalige Rennfahrer gab heute (12. August) gemeinsam mit seinem Leibarzt Dr. Peil und seinem Manager Willi Weber eine Pressekonferenz in Genf zu seiner Comeback-Absage.

Auf die Frage, ob er sich nicht rechtzeitig genug habe untersuchen lassen, antwortete der ehemalige "Ferrari"-Pilot: "Die Zeit war sehr eingeschränkt. Aber letztendlich ist es nur eine Fahrt in einem Formel-1-Auto, die entscheidet, ob es für mich möglich war oder nicht. Das war nur möglich mit dem Test in Mugello."

Dr. Johannes Peil bestätigte zwar, dass Schumi konditionell bestens vorbereitet war. Trotzdem hatte der Rennfahrer noch zu sehr mit den Folgen seines schweren Motorrad-Unfalls zu kämpfen. Sein Arzt erklärte, dass Michael sich damals eine Fraktur im Bereich der Schädelbasis und eine in der Halswirbelsäule zuzog. Die feine Struktur im Bereich der Schädelbasis sei momentan noch nicht belastbar genug für die harten "Formel-1"-Rennen. Gleich beim ersten Test habe er starke Schmerzen verspürt. Doch Dr. Peil schließt ein Comeback zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus: "Wenn die Behandlungserfolge so weitergehen, dass auch die letzte Sache noch ausheilt, ist aus ärztlicher Sicht nicht auszuschließen, dass er wieder in einem 'Formel-1'-Auto fahren kann", sagte er.

Doch Michael Schumacher, dem die Enttäuschung über seine Comeback-Absage noch schwer zu schaffen macht, dämpfte die Erwartungen erst einmal: "Spekulationen gibt es in diesem Geschäft ständig. Das Wichtigste für mich ist jetzt erstmal, die jetzige Situation zu verdauen, dass ich dem Team nicht sofort helfen kann."

jan