Conrad Murray, Michael Jackson
© Getty Images Conrad Murray, Michael Jackson

Michael Jackson Seinem Arzt droht Gefängnis

Die polizeilichen Ermittlungen im Fall Michael Jackson sind abgeschlossen. Leibarzt Conrad Murray droht eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung

Ein halbes Jahr nach seinem Tod sind die polizeilichen Ermittlungen im Fall Michael Jackson nun abgeschlossen. Laut "Tmz.com" sei es so gut wie sicher, dass der Arzt des Sängers, Conrad Murray, mit einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung rechnen müsse.

Conrad Murray hatte dem King of Pop an seinem Todestag etliche Beruhigungsmittel gegeben und ihm anschließend das Narkosemittel Propofol gespritzt. Nur wenige Stunden danach erlag Michael Jackson einem Herzstillstand. Die Untersuchungen der Gerichtsmedizin erwiesen später, dass eine "akute Vergiftung mit Propofol" die Ursache des Herzversagens war.

Seit einigen Wochen behandelt Dr. Murray wieder in der Armstrong-Klinik in Houston, Texas, Patienten. Hier hatte der Kardiologe bereits gearbeitet, bevor er im Frühjahr 2009 Michael Jacksons Leibarzt wurde. Er sollte den Sänger auf seine Konzerte ab Mitte Juli in London vorbereiten.

Mit der Anklage kann Conrad Murray voraussichtlich bereits in wenigen Wochen rechnen.

rbr