Michael Jackson
© Getty Images Michael Jackson

Michael Jackson Sein Tod legte das Internet lahm

Die Nachricht von Michael Jacksons Tod schlägt im Internet so hohe Wellen, dass selbst die Mega-Suchmaschine Google zeitweise lahmgelegt wurde

Als sich am Donnerstag Nachmittag amerikanischer Zeit die Nachricht vom Tod Michael Jacksons im Internet verbreitete, begann ein derartiger Ansturm von Suchanfragen bei Google, dass Techniker der Suchmaschine zunächst einen Hacker-Angriff vermuteten. Die Folge: Etwa 30 Minuten lang mussten die Nutzer als Check eine angezeigte Buchstaben-Zahlen-Folge eingeben, ehe sie die News-Ergebnisse zu Jackson abrufen konnten.

Erst als nach dem Internetblog "TMZ" auch die Nachrichtenagentur "AP" den Tod des Sängers bestätigte, wurden die nach oben schnellenden Jacko-Suchanfragen von Google als authentisch eingestuft.

Ebenfalls beeindruckend war die Resonanz der User auf die Todesnachricht auf "Twitter.com". "Wir haben eine Verdoppelung der Tweets pro Sekunde erlebt, als die Nachricht rauskam und die Leute ihren Schmerz und ihre Erinnerungen teilen wollten", schildert "Twitter"-Mitbegründer Biz Stone gegenüber der britischen "Daily Mail" die Situation.

"Es ist der stärkste Anstieg von Tweets seit der Präsidentschaftswahl." Die Blogging-Site brach deshalb zwischenzeitlich komplett zusammen, war nicht mehr erreichbar. In den Stunden nach dem Ableben von Michael Jackson stieg der unmittelbar mit dem Thema in Verbindung stehende Traffic exponentiell an: Bis zu 21,6 Prozent aller Tweets befassten sich zwischenzeitlich mit der schockierenden Nachricht.

Ähnlich war die Situation auch auf "Facebook" und "MySpace": Beide Plattformen gingen angesichts des User-Ansturms nach der Todesnachricht von Michael Jackson zeitweise in die Knie.

gsc