Friedhof "Forest Lawn"
© Getty Images Friedhof "Forest Lawn"

Michael Jackson Keine Pause auf dem Friedhof

Die Friedhofsverwaltung des "Forest Lawn"-Friedhofs in Glendale, auf dem sich das Grab Michael Jacksons befindet, soll angeblich in Zukunft gegen "herumlungernde Fans" auf dem Gelände vorgehen wollen

Der Jahrestag des tragischen Todes von Michael Jackson naht, doch an einem Ort sollen sich die Fans des "King of Pop" am 25. Juni nicht treffen können. Nach einem Bericht des Blogs "Tmz. com" will die Friedhofsverwaltung des "Forest Lawn"-Friedhofs in Glendale, auf dessen Gelände sich das Mausoleum Jacksons befindet, in Zukunft härter gegen Fans im Umfeld des Grabes vorgehen. Die Sicherheitskräfte sollen angewiesen sein, darauf zu achten, dass Fans sich nicht mehr auf dem freien Platz vor dem Mausoleum versammeln. Wer einfach nur herumsteht, soll zum Gehen aufgefordert werden.

Das trifft wohl auch die Fangruppe Justice4MJ hart - deren Mitglieder planen am Todestag ein Treffen am Mausoleum, um ihre Trauer zu teilen. Fans reisen für dieses Treffen teilweise über lange Strecken an und müssen nun fürchten, nach einem schnellen Gang zum Grab wieder hinausbegleitet zu werden.

Ein regelmäßiger Besucher auf dem "Forest Lawn"-Friedhof soll übrigens auch der einer Mitschuld am Tod angeklagte ehemalige Leibarzt Jacksons, Conrad Murray, sein. Murray soll ebenfalls einen Besuch am Grab um den Todestag herum planen, berichtete "Tmz.com" in einem früheren Beitrag. Die Gruppe Justice4MJ wiederum bestürmt die örtliche Staatsanwaltschaft mit dem Vorwurf, dass gegen die Ärzte, die Anna Nicole Smiths frühen Tod verantworteten, insgesamt 23 Anklagen erhoben worden sein, gegen den in ihren Augen ebenso schuldigen Murray jedoch nur eine einzige wegen fahrlässiger Tötung.

Möglicherweise will die Friedhofsverwaltung Konflikte in der aufgeheizten Stimmung rund um den ersten Jahrestag des Todes von Michael Jackson vermeiden.

cfu