Michael Jackson
© Getty Images Michael Jackson

Michael Jackson Gigantischer Abschied vom Mega-Star

Michael Jackson war zu Lebzeiten schon eine Ikone, lebte wie ein König. Und so soll auch die Trauerfeier vom "King of Pop" eine rauschende Riesen-Veranstaltung werden

Millionen Menschen trauern um Michael Jackson. Am Dienstag (7. Juli) können sie sich offiziell für immer von ihm verabschieden: In der Arena "Staples Center" in Los Angeles startet um 10 Uhr Ortszeit die Gedenkfeier. Und wie alles, was mit Michael Jackson zu tun hat, werden auch die Ausmaße seines Abschieds gigantisch.

Mehr als eine Million Fans werden erwartet, zahlreiche Weltstars sollen ihm die letzte Ehre erweisen. Darunter angeblich auch Diana Ross, Paul McCartney, Elizabeth Taylor, Stevie Wonder und Jennifer Husdson.

Die Nachfrage ist entsprechend enorm. Allein in der ersten Stunde wurde die Website, die eigens für die Veranstaltung eingerichtet worden war, mehr als 500 Millionen mal besucht. Es haben sich über 1,5 Millionen Fans für die Verlosung registrieren lassen. Doch es gibt nur 17.500 Tickets - etliche Menschen werden daher auf den umliegenden Straßen an der Trauerfeier teilnehmen müssen.

Deshalb hat der Stadtrat von Los Angeles auch Michael Jacksons Familie und seinen Konzertveranstalter AEG um finanzielle Unterstützung für die zusätzlichen Sicherheitskosten gebeten. "Wenn die Familie 25.000 Dollar für einen goldenen Sarg ausgibt, würde ich annehmen, dass AEG und die Familie dabei helfen könnten, die Kosten zu decken - damit es eine sichere Angelegenheit für die Trauernden wird", so Stadtrat Dennis Zine.

Ursprüngliche Pläne, Eintrittsgeld für die Gedenkzeremonie zu verlangen, wurden nach heftigen Protesten trauernder Fans allerdings ganz schnell wieder verworfen. Die Polizei hat die Menschen aus Sicherheitsgründen aufgefordert, sich die Trauerfeier lieber daheim im TV anzuschauen. Fünf Fernsehsender werden die Feier weltweit übertragen.

Nur eins ist noch immer nicht ganz klar: Wo Michael Jackson seine letzte Ruhe finden wird. Denn die Familie ist sich offenbar uneins. Das jedenfalls behauptet laut der britischen "Mail On Sunday" Jacksons ehemaliger PR-Berater Dr. Tohme: "Seine Brüder möchten, dass er auf 'Neverland' beerdigt wird, aber der Rest der Familie will ihn aus irgendeinem Grunde nicht dort." Als Alternative für Michael Jacksons letzte Ruhestätte ist einer der "Forest Lawn Memorial Park"-Friedhöfe in Südkalifornien im Gespräch.

jwa