Michael Jackson
© Getty Images Michael Jackson

Michael Jackson Ermittlungen wegen Tötung

Jetzt ist es offiziell: Im Falle Michael Jacksons wird wegen Totschlags ermittelt

"Homicide" - das ist der englische Begriff, unter dem im Falle Michael Jacksons nun offiziell ermittelt wird. Er bedeutet sowohl Mord als auch Totschlag und ist juristisch relativ umfassend, denn er reicht von fahrlässig bis vorsätzlich. Genau übersetzt bezeichnet "Homicide" den "Tod durch die Hände eines anderen".

Und genau das wird Jacksons ehemaligem behandelnden Arzt Dr. Conrad Murray vermutlich bald vorgeworfen: Der Medikamentencocktail und die Dosis die er Michael Jackson verabreicht haben soll, ist so hoch gewesen, dass kaum ein Weg daran vorbei führen konnte, dass Michael Jackson daran starb.

Nach kalifornischem Recht würde laut "Bild" der Ausdruck "involuntary manslaugher", also fahrlässige Tötung, auf Dr. Murray zutreffen. Dies würde für den Arzt eine Haftstrafe von zwei bis vier Jahren bedeuten. Falls aber doch auf vorsätzliche Tötung entschieden wird, erwarten Dr. Conrad Murray bis zu elf Jahre Haft.

Noch ist nicht ganz sicher, welche Personengruppe sich genau im Tötungsdelikt um Michael Jackson vor Gericht verantworten muss. Alles deutet darauf hin, dass sich Dr. Conrad Murray, der dem Popstar die Medikamente spritze und ihn als letzter lebend sah, dem Richter stellen muss. Doch es ist nicht auszuschließen, dass auch weitere Ärzte, Apotheker und Mitarbeiter im Todesfall von Michael Jackson zur Rechenschaft gezogen werden.

dla