Michael J. Fox
© WireImage.com Michael J. Fox

Michael J. Fox Noch einmal "Zurück in die Zukunft"

25 Jahre ist es her, dass Michael J. Fox unzählige begeisterte Teenager mit "Zurück in die Zukunft" nahm. Am Wochenende wurde der an Parkinson Erkrankte bei den "Scream Awards" gefeiert - und filmte dafür den alten Filmtrailer noch einmal Stück für Stück nach

"Zurück in die Zukunft" wird schon 25 Jahre alt. Die Filmtrilogie war ein großer Erfolg und der Durchbruch für den Schauspieler Michael J.Fox, der in der legendären Zeitreise als Marty McFly seine Mutter küsste und seinem Vater Datingtipps gab. Am Samstag (16. Oktober) wurde der Kultfilm beim "Scream Award", dem bedeutendsten Preis für Scifi- und Horrorfilme, im Los Angeles gewürdigt. Als Appetitmacher für die Show, die auch in den USA erst am 19. Oktober ausgestrahlt wird, hatten sich die Organisatoren etwas ganz besonderes einfallen lassen: Sie baten Michael J. Fox, den Trailer für den ersten Film der Trilogie jetzt, 25 Jahre später, noch einmla nachzuspielen.

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Und so konnte das Publikum Szene für Szene verfolgen, wie die weiß-roten Turnschuhe durch den Sand stapfen, die Lichter des DeLorean-Sportwagens wieder aufleuchten und ein immer noch ganz schön jugendlich aussehender Michael J. Fox sich ans Steuer setzt. Für den schon vor vielen Jahren schwer an Parkinson erkrankten Schauspieler und das Team müssen die Dreharbeiten für den Eineinhalbminüter harte Arbeit gewesen sein. Doch es gelingt ihm, ohne größeres Zittern die Sonnenbrille hochzuschieben und zwei Sätze in die Kamera zu sprechen. Eine große Leistung für den 49-Jährigen. Parkinson, eine neurologische Erkrankung, führt zu Zittern, langsamen Bewegungen und Muskelstarre.

Der Showauftritt der damaligen Darsteller bei den "Scream Awards" dient natürlich nicht nur der Nostalgie, sondern ist auch eine schöne Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass es noch diesen Monat eine Jubiläums-DVD-Box zu kaufen gibt. Diese enthält viel Hintergrundmaterial. Zum Beispiel auch die frühen Szenen mit dem Schauspieler Eric Stoltz, der eigentlich für die Rolle des Marty McFly vorgesehen war - und die Erklärung von Regisseur Robert Zemecki, warum man dann doch lieber Michael J. Fox den Job gegeben hat.

Was die Preisträger des "Scream Awards" angeht, halten sich die Macher allerdings noch bedeckt, solange die Fernsehausstrahlung noch aussteht. Zu den Gewinnern zähhlen aber wohl Kristen Stewart, Mickey Rourke und James Cameron. Der wichtigste Preis, der "Ultimate Scream", ging an den "Inception"-Regisseur Christopher Nolan.

cfu