Michael Fassbender

Meister der Verwandlung

Hoch, höher, Hollywood: Michael Fassbender hat den Filmolymp fest im Blick. Der Deutsche wird als wandlungsfähig wie Christian Bale gepriesen und erobert gerade die kalifornische Filmmetropole

Michael Fassbender

"Gestatten: Fassbender. Mit e!" Trotz des kleinen Unterschieds muss sich stets die Frage anhören, ob er mit der deutschen Regie-Legende verwandt ist. Doch das ist sicher bald passé. Denn der Shootingstar - geboren als Sohn eines deutschen Kochs und einer Irin in Heidelberg, aufgewachsen im irischen Killarney - macht sich trotz Verwechslungsgefahr einen eigenen Namen in Hollywood.

Sieht doch schon ganz lässig aus: Fassbender mit dem Cast von "Inglourious Basterds" 2009 in Cannes. Er selbst steht ganz rechts

Sieht doch schon ganz lässig aus: Fassbender mit dem Cast von "Inglourious Basterds" 2009 in Cannes. Er selbst steht ganz rechts, ganz links sind Christoph Waltz, Brad Pitt und Diane Kruger zu sehen.

Nachdem der 33-Jährige bereits in "Inglourious Basterds" an der Seite von glänzte, geht es weiter aufwärts: Er ist neben und im Westernspektakel "Jonah Hex" zu sehen und steht derzeit als Psychologe C. G. Jung im Sigmund-Freud-Drama "A Dangerous Method" vor der Kamera.

"Seine Wandlungsfähigkeit erinnert an und ", lobte ein Kritiker. "Er ist der Formenwandler", staunte ein anderer in der britischen "Sunday Times" über Fassbenders Können. Das wird er auch in dem starbesetzten Superhelden-Spektakel "X-Men: First Class" beweisen, in dem er den erzbösen Magneto verkörpert.

Nur privat lief es bei dem leidenschaftlichen Raucher zuletzt eher unrund. Im Frühling trennte sich seine amerikanische Freundin Sunawin Andrews von ihm und behauptete anschließend, Michael habe sie betrunken im Streit verletzt. Zu einer Anzeige kam es zwar nicht, doch erstmals hagelte es Negativpresse. Gut für ihn, dass sein Erfolg den Mini-Skandal überstrahlt.

Roland Rödermund

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