Michael Douglas
© WireImage.com Michael Douglas

Michael Douglas Er singt schon wieder

Der Kehlkopfkrebs konnte seiner berühmten Stimme auf Dauer nichts anhaben: Für seinen neuen Film nimmt Michael Douglas jetzt Gesangsstunden

Das Schlimmste scheint überstanden.

Acht Wochen Intensiv-Behandlung liegen hinter Michael Douglas, und allmählich kehren die Kräfte zurück. Zwar wird der 66-Jährige erst im Januar erfahren, ob der Tumor vollständig zerstört wurde, doch die Chancen stehen gut.

Der Schauspieler machte mit Frau und Kindern einen Ausflug nach Disney World und wirkte dabei wieder kräftiger als noch in den Wochen zuvor.
© Getty ImagesDer Schauspieler machte mit Frau und Kindern einen Ausflug nach Disney World und wirkte dabei wieder kräftiger als noch in den Wochen zuvor.

"Es war die Hölle", sagte er dem "Hollywood Reporter" im ersten Interview nach der Chemotherapie. "Es ist schon irre: Sie müssen dich fast umbringen, um dich ins Leben zurückzuholen."

Zwar habe er sich ständig gesagt, dass es nicht um Leben und Tod gehe, sondern darum, eine Krankheit zu besiegen, "aber das rückt natürlich einiges zurecht. Der Krebs hat mir gezeigt, was Familie bedeutet. Ich bin überwältigt von so viel Liebe und Unterstützung." Douglas' Ehefrau Catherine Zeta-Jones, 41, bestätigt, dass es bergauf geht. "Michael ist ein sehr starker Mann, der sich aber selbst nicht zu ernst nimmt. Das hat ihm durch die vergangenen Monate geholfen."

Jetzt wird Douglas bereits als Oscar-Anwärter 2011gehandelt, für die Rolle als alternder Womanizer in "Solitary Man". Unterdessen bereitet er den "dritten Akt meiner Karriere" vor. Dür die Titelrolle im Biopic über den schillernden Entertainer Liberace - ab Mai soll gedreht werden - , nimmt er fleißig Gesangsstunden. Der Kehlkopfkrebs konnte seiner berühmten Stimme offenbar auf Dauer nichts anhaben.

Das wichtigste Projekt 2011 bleibt jedoch die Familie. Douglas und Zeta-Jones, die gerade ihren zehnten Hochzeitstag feierten, planen eine Weltreise mit Dylan, 10, und Carys, 7. Daddys Kommentar: "Wir müssen was um die Ohren haben. Sonst gehen wir uns noch auf die Nerven!" Ganz der Alte.

Ulrike Schröder