Michael Douglas
© WireImage.com Michael Douglas

Michael Douglas Diagnose noch nicht verdaut

Michael Douglas hat erstmals seit Beendigung der Chemotherapie ein ausführliches Interview gegeben. Der 66-Jährige gibt zu, seine Situation noch nicht ganz verdaut zu haben

Es scheint weiter bergauf zu gehen: Michael Douglas wurde in den vergangenen Tagen mehrfach mit seiner Familie in Vergnügungsparks gesichtet und gab jetzt sogar erstmals wieder ein Interview. Wochenlang hat der Hollywoodschauspieler mit Chemotherapie und Bestrahlung zu kämpfen gehabt, erst vor kurzem wurde die belastende Behandlung abgeschlossen. Nun spricht der Schauspieler gegenüber dem Magazin "Hollywoodreporter" offen über sein schwieriges Jahr: "Nach all den Widrigkeiten, die ich dieses Jahr erlebt habe, mit meiner Gesundheit, der Inhaftierung meines Sohnes und der Klage meiner Exfrau, bin ich so froh, dass ich jetzt hier sitze."

Der 66-Jährige hat sich seiner Krankheit tapfer gestellt, wie auch Ehefrau Catherine Zeta-Jones berichtet: "Er hat nie seine Stärke verloren und das hat uns wirklich durch die vergangenen Monate geholfen". Auch Douglas selbst zeigt sich dankbar angesichts des großen familiären Zusammenhalts: "Ich bin überwältigt von der ganzen Liebe und Unterstützung, die ich erfahren habe. Der Krebs hat mir gezeigt, was Familie ist. Er hat mir eine Art von Liebe gezeigt, von der ich gar nicht wusste, dass sie existiert." Er gibt jedoch zu, das Ganze noch gar nicht richtig verdaut zu haben. Er habe nicht gedacht, dass es um Leben und Tod gehe, als er die Untersuchungsergebnisse zum ersten Mal sah. Es sei für ihn einfach eine Krankheit gewesen, die es zu überwinden galt. "Aber es hat natürlich meine Perspektive auf Sterblichkeit etwas zurecht gerückt", fügt er hinzu.

Douglas und seine Frau wollen nach vorne schauen und konzentrieren sich auf die Zukunft: Der Schauspieler liest bereits wieder neue Drehbücher und plant eine Weltreise mit seiner Frau und den beiden Kindern. Im Januar werden die Ärzte Michael Douglas mehr über das Ergebnis der Behandlung berichten können. Die Prognose ist gut: Zu 80 Prozent sei ein Erfolg wahrscheinlich.

sst