Menowin Fröhlich
© Getty Images Menowin Fröhlich

Menowin Fröhlich - DSDS Fans planen Massenproteste

Die enttäuschten Fans von Menowin Fröhlich planen deutschlandweit Demos, um ihrem Unmut über das verlorene "DSDS"-Finale Luft zu machen

Menowin Fröhlich brauchte ein paar Tage, um den zweiten Platz bei "Deutschland sucht den Superstar" zu verdauen und zeigt sich mittlerweile wieder zuversichtlich, verspricht, dass er es auch ohne den Superstar-Titel zu einem Nummer-Eins-Hit bringen wird. Menowins Fans hingegen wollen nicht hinnehmen, dass ihr "Sieger der Herzen" nicht Deutschlands Superstar geworden ist und planen nun große Protestaktionen in ganz Deutschland.

Am 24. April wollen sich Menowin-Anhänger in verschiedenen großen Städten zusammenfinden und ihren Unmut über die Entscheidung kundtun, die ihrer Meinung nach nur Gipfel einer fiesen Hetzkampagne gegen den Sänger war. So hatte die "Bild"-Zeitung vor dem großen Finale beispielsweise dazu aufgerufen, nicht für Menowin anzurufen. Selbst die Jury war der Meinung, Menowin hätte besser als sein Kontrahent Mehrzad Marashi gesungen - trotzdem gewann der überraschend das Finale.

Vor allem über das soziale Netzwerk Facebook verabreden die Fans sich zu den Protestaktionen, die unter anderem in Köln, Hamburg, Berlin, Stuttgart und Menowins Heimatstadt Ingolstadt stattfinden sollen. Die Teilnehmer werden dazu aufgefordert rote Kleidung zu tragen und viele Plakate mitzubringen.

Für Menowins musikalische Karriere sieht es derweil gar nicht schlecht aus. Erst am Mittwoch (21. April) hatte Musikproduzent Ralph Siegel gesagt, er sehe ein großes Talent in dem 22-Jährigen und würde auch gern ein Album mit ihm produzieren. "Menowin ist ein klasse Sänger und braucht dringend eine starke Hand an seiner Seite", so Ralph Siegel.

rbr