Menowin Fröhlich
© Getty Images Menowin Fröhlich

Menowin Fröhlich - DSDS "Das lasse ich mir nicht länger gefallen"

In einem Interview räumt "DSDS"-Zweiter Menowin Fröhlich mit vielen Gerüchten auf und redet Klartext

Drei Tage ist es her, dass Menowin Fröhlich das Finale bei "Deutschland sucht den Superstar" verlor. Seitdem ranken sich viele schlimme Gerüchte um den 22-Jährigen. Es geht umd Drogen und Gewalt. Nun geht Menowin endlich in die Offensive und berichtet in einem großen Interview mit der "Bild", wie es wirklich war.

Der Schock nach der Entscheidung. "Ich hasse Mehrzad nicht. Er soll sein Ding machen – ich mache meins", sagt Menowin.
© Getty ImagesDer Schock nach der Entscheidung. "Ich hasse Mehrzad nicht. Er soll sein Ding machen – ich mache meins", sagt Menowin.

Der Vorwurf, er habe in der Finalnacht Drogen konsumiert, sei haltlos. Früher habe er einmal Drogen genommen. "Ich hatte im Gefängnis ein Verfahren an der Backe, weil ich mit einem Mithäftling kiffte. Doch das wurde eingestellt", so Menowin.

Lediglich mit Alkohol hätte er mal ein paar Probleme gehabt. "Manchmal habe ich direkt den Whiskey aus der Flasche getrunken. Doch heute sind alle Vorwürfe gegen mich Lüge."

Auch die in den Medien immer wieder genannte Kokain-Anzeige nennt der Musiker "eine Lüge". Er habe niemanden bedroht oder jemandem Drogen angeboten. "Ich habe in meiner Jugend Mist gebaut und bin zu Recht bestraft worden. Ich weiß, wie es im Knast ist. Und genau deshalb will ich da nie mehr hin."

Die angebliche Anzeige einer Schülerin, die Menowin in einem Hotel bedroht haben soll, weil sie keinen Sex mit ihm wollte, kann der Sänger nicht nachvollziehen. "Ich kenne dieses Mädchen nicht. Ich habe sie nie im Leben getroffen. Ich habe Hotelrechnungen, die belegen, dass ich zum Tatzeitpunkt gar nicht in besagtem Hotel war. Der Besitzer sagt dasselbe aus. Mein Anwalt hat die Sache mittlerweile übernommen. Ich will gegen solche Verleumdungen juristisch vorgehen. Das ist Rufmord. Das lasse ich mir nicht länger gefallen."

Dass einige Menschen Angst vor ihm haben, schreibt Menowin seinem starren Blick auf der Bühne zu: "Schauen Sie: Auf der Bühne bin ich ein anderer Mensch: Mein Blick wird starr, der Körper bebt. Würde ich mich selbst sehen, würde ich auch denken, was hat der denn genommen?" Aggressiv sei er nicht, seine Probleme von früher habe er inzwischen unter Kontrolle.

Nun möchte Menowin die Vergangenheit endlich ruhen lassen und in die Zukunft blicken, denn er hat viel vor: "Ich will nicht zurück in den Knast. Deshalb werde ich alle Drogenvorwürfe aufklären. Und ich werde niemanden belügen. Wer mich fragt, wird die Wahrheit hören. Und ich werde irgendwann einen Nummer-Eins-Hit haben."

Menowin Fröhlich ist sich sicher: Auch ohne den Superstar-Titel wird er es bis an die Spitze schaffen.

rbr