Mel Gibson
© WireImage.com Mel Gibson

Mel Gibson Die Familie hält noch zu ihm

Im Sorgerechtstsreit zwischen Mel Gibson und seiner Exfreundin Oksana feiert Gibson einen ersten kleinen Sieg: Er darf seine Tochter weiter sehen. Rückhalt bekommt der Schauspieler mit dem Wutproblem von seiner Familie

Eine Gefahr für seine kleine Tochter ist Mel Gibson nicht, glaubte ihm die Richterin in einer Anhörung am Freitag - und gewährt ihm weiter das Besuchsrecht. Ausschlaggebend dafür war auch eine eidesstattliche Versicherung seiner Exfrau Robyn Moore. In der stand, dass Gibson sie oder die sieben gemeinsamen Kinder nie misshandelt habe. Allerdings wurde der "Mad Max"-Darsteller verpflichtet, all seine Schusswaffen abzugeben.

Seine Exfreundin Oksana Grigorieva wirft Gibson vor, sie ständig bedroht und mehrfach geschlagen zu haben, auch in Anwesenheit des Kindes. Über die letzten zwei Wochen hat sie zum Beweis dafür Tonbandaufnahmen veröffentlichen lassen, auf denen man den alternden Hollywoodstar wild wüten hört. Auch ein Foto von Grigorieva mit einem zerbrochenen Zahn und einem verlorenen Veneer, angeblich nach einer Gibson-Attacke aufgenommen, machte die Runde. Experten stritten sich medial darüber, ob das Bild auf selbst zugefügte Verletzungen schließen lässt oder ob es zu Grigorievas Schilderung der Misshandlungen passen kann.

Die Gerichtsentscheidung war nur der Auftakt zu einer längeren juristischen Schlacht zwischen den Parteien. Doch die nächste Zeit soll Mel Gibson nach Angaben der britischen "Daily Mail" erst einmal nicht in Hollywood verbringen wollen. Die Zeitung berichtet, er habe sein Landhaus nahe New York hastig und sehr viel günstiger als zunächst geplant verkauft. Auch sein Anwesen in Malibu sei auf dem Immobilienmarkt aufgetaucht. Der Schauspieler plane, nach Australien zurückzukehren, wo er aufwuchs. Seine Exfrau Robyn wolle ihn zusammen mit den jüngeren ihrer Kinder begleiten.

Der Umzug sei ihre Idee gewesen, die Medienschlacht zwischen Mel Gibson und Oksana Grigorieva bringe das Expaar gerade wieder enger zusammen, heißt es ebenfalls in dem Bericht.

cfu