Mark Owen
© Getty Images Mark Owen

Mark Owen Ein Fremdgänger beichtet

In einem völlig überraschenden Interview beichtet "Take That"-Sänger Mark Owen, dass er seine Ehefrau Emma Ferguson seit Beginn ihrer Beziehung betrogen hat

Kaum ist es um Tiger Woods ein wenig ruhiger geworden, kommt der nächste Betrüger ans Licht und zur Presse: Völlig überraschend beichtete "Take That"-Sänger Mark Owen der "Sun" am Mittwoch (10. März) in einem Interview, dass er seine Frau Emma Ferguson seit Beginn ihrer Beziehung betrogen habe. Ein Geständnis, das schockiert, zumal der 38-Jährige bislang das Image eines Saubermanns und Tennie-Idols hatte.

Mark und Emma sind seit rund fünf Jahren ein Paar, haben zwei gemeinsame Kinder, den dreijährigen Elwood und die einjährige Willow Rose. Erst im letzten Jahr gaben sie sich das Ja-Wort. Warum also lässt der Sänger ausgerechnet jetzt die Hosen runter - und das auch noch öffentlich?

Späte Reue lautet seine Antwort. Er könne mit seinem schlechten Gewissen nicht mehr leben. Er wolle reinen Tisch machen, keine Geheimnisse mehr mit sich rumtragen und mit Emma einen Neuanfang wagen. "Ich habe die Hälfte meines Lebens hinter mir und das ist mir jetzt auf eine gewisse Weise eine Lehre. Man muss daraus lernen und das werde ich tun. Emma ist wirklich stark, und ich weiß, dass sie das tun wird, was für sie und die Kinder am besten ist. Ich unterstütze sie darin und weiß das zu würdigen. Sie hat mich geliebt - sie liebt mich noch immer - und ich habe sie enttäuscht. Das ist die Wahrheit."

Im November vergangen Jahres ahnte Emma Ferguson noch nicht von den Affären ihres Mannes.
© FreitextIm November vergangen Jahres ahnte Emma Ferguson noch nichts von den Affären ihres Mannes.

Doch die Details, die er im Interview preis gibt, sind nicht gerade ohne. So erzählt er, dass er mit einer Frau, Neva Hanley, seit rund fünf Jahren eine Affäre habe, also seit Beginn der Beziehung mit Emma. Doch damit nicht genug: Hinzu kommen One-Night-Stands, wenn er mit seinen Bandkollegen auf Tournee war: "Ich weiß nicht mehr, wie viele Mädels es genau waren, vielleicht zehn", so Mark. Schuld sei der Alkohol gewesen. Seit seiner Hochzeit will er Emma jedoch nicht ein einziges Mal betrogen haben.

In dem Interview spricht der Familienvater über erstaunlich viele Einzelheiten. So erfährt der Leser unter anderem, in welchen Hotels Mark sich mit Neva traf, dass er nur eine Woche nach der Geburt seiner Tochter mit ihr geschlafen hat, dass sie ihn auf Konzerten besuchte, die Jungs von "Take That" aber nichts von ihrer Existenz wussten.

Doch warum erzählt Mark all diese Details? Müssten diese Emma nicht noch mehr schmerzen? Klingt fast so, als habe sie ihren Mann dazu genötigt, sich in der Öffentlichkeit komplett bloßzustellen. Sollte dem nicht so sein, täte Mark wohl besser daran, nicht jede Kleinigkeit auszuplaudern.

Vielleicht kam diese Einsicht zu spät? Nur einen Tag nach dem Interview veröffentlichte Marks Sprecher auf der "Twitter"-Seite seines Klienten folgende Nachricht: "Mark Owen: Es tut mir so leid, dass ich meiner Familie und meinen Freunden mit meinem Verhalten weh getan habe. Ich möchte die Medien bitten, die Privatsphäre meiner Frau und meiner Kinder zu berücksichtigen."

Erst mit Vollgas nach vorne, nun Rückzug - das Verhalten des Sängers gibt Rätsel auf. Ob Emma Ferguson Mark Owen sein Fremdgehen verzeihen wird, steht bislang auch in den Sternen.

jgl