Marion Cotillard + Frédéric Mitterand
© Picture Alliance Marion Cotillard + Frédéric Mitterand

Marion Cotillard Schmerzhafter Orden

Marion Cottilard musste für die Kunst leiden: Der Kulturminister Frédéric Mitterand piekste die Oscar-Gewinnerin bei einer Ordensverleihung so mit der Medaillennadel, dass die 34-Jährige einen Schmerzensschrei ausstieß

Wenn ein Piks daneben geht: Der französische Kulturminister Frédéric Mitterand sollte Marion Cotillard einen Orden für ihre schauspielerischen Leistungen verleihen und schritt beherzt zur Tat. Doch leider traf der Politiker nicht nur den Stoff von Marions dünner Bluse, sondern stach mit der Ordensnadel direkt in die Haut der Oscar-Preisträgerin.

Überrascht durch die unterwartet schmerzhafte Ordensanheftung verzog Marion Cotillard das Gesicht und stieß einen Schmerzensschrei aus. Dabei geriet sie auf ihren hohen Absätzen ins Taumeln und suchte Halt beim Kulturminister: Frédéric Mitterand stützte den "La vie en rose"-Star galant und bewahrte sie vor einem Sturz. Der zweite Preisträger des Tages, "Alice im Wunderland"-Regisseur Tim Burton, hatte mehr Glück. Bei ihm landete die Nadel des "Chevalier des Arts et Lettres" (Orden der Künste und der Literatur) dort, wo sie hingehörte: im Stoff seines Anzugs. Marion Cotillard schien die Nadel-Attacke schnell verwunden zu haben und dankte in ihrer Rede Tim Burton, der ihr mit der Rolle in seinem Film "Big Fish" den Weg nach Hollywood geebnet habe: "Ich fühle mich geehrt, gemeinsam mit Tim Burton, der mir die Türen zum amerikanischen Film geöffnet hat, eine solche Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen." kdi