Marcus von Anhalt, Paris Hilton
© WireImage.com Marcus von Anhalt, Paris Hilton

Marcus von Anhalt "Ich konnte Paris Hilton nie leiden"

Nach Paris Hiltons Skandalauftritt in Frankfurt spricht Gala.de mit dem Veranstalter, der die Hilton in seinen Club holen wollte - Prinz Marcus von Anhalt

Das war ein Schuss in den Ofen: Marcus Prinz von Anhalt, Erb-Adeliger und Nachtclubbesitzer wollte am Wochenende (12./13. September) mit Paris Hilton in Frankfurt feiern. Das It-Girl hatte sich für diesen und andere Promotion-Auftritte in der Mainmetropole gut bezahlen lassen. Nur hatte sie dann doch keine Lust aufzutreten und ließ alle Termine platzen, angeblich weil sie vorher nicht wusste, dass sie mit Prinz Marcus in einem Tabledance-Laden auftreten sollte.

Da konnte sie noch lächeln: Paris Hilton bei ihrer Ankunft in Frankfurt
© Getty ImagesDa konnte sie noch lächeln: Paris Hilton fröhlich am Mittag bei ihrer Ankunft in Frankfurt

Komisch nur, das Paris Hilton bis auf den Auftritt bei der "Miss Italia"-Wahl auch alle anderen Europa-Auftritte hat sausen lassen. Prinz Marcus jedenfalls, hält das Ganze für eine vorgeschobene Entschuldigung - schließlich habe er vorher die Flyer zu der Veranstaltung an das Hilton-Management geschickt, auf denen klar zu erkennen war, dass die Party in einer Tabledance-Bar stattfinden soll.

"Wer ein Pornovideo dreht, der wird wohl keinen Imageschaden durch einen Tabledance-Club bekommen", meint der Adoptiv-Prinz dazu. Er kennt die Hotelerbin bereits aus Los Angeles und lässt kein gutes Haar an der Blondine: "Paris Hilton ist das Schlimmste was einem passieren kann (...) Ich habe sie schon ein paar Mal in Los Angeles getroffen, leiden konnte ich sie noch nie. Die kann nicht singen, die kann nicht schauspielern, die kann eigentlich gar nichts".

Pamela Anderson sei dagegen sehr angenehm und professionell, erzählt Marcus von Anhalt, der das Busenwunder bereits für eine Cluberöffnung in Frankfurt gebucht hatte. Um das Chaos perfekt zu machen, mischt sich jetzt auch noch Paris' Werbepartner "Rich"- Prosecco aus Österreich ein: Gründer Günther Aloys habe Paris den Auftritt in dem Club von Marcus von Anhalt verboten: "Der Club und Herr von Anhalt hätten dem Image des Unternehmen Rich und Paris Hilton schwer geschadet", erklärte Aloys in einer Pressemitteilung. Der angegriffene Prinz kann die Aufregung nicht verstehen: "Ich war selber schon in Ischgl bei Veranstaltungen von Günther Aloys gebucht - jetzt soll ich auf einmal dem Image seiner Firma schaden, sowas kann ich nicht nachvollziehen." Prinz Marcus habe aber von seinem Adoptiv-Vater und ZsaZsa Gabor-Ehemann Frederic von Anhalt gelernt, sich immer an eine große Story dranzuhängen - genau das würde "Rich" Prosecco jetzt auch tun.

Diejenigen, die Paris Hilton für Auftritte in Deutschland, Italien und der Schweiz gebucht hatten, bereiten jetzt jedenfalls Schadenersatzklagen gegen die Hotelerbin vor - von 23 Millionen Euro ist die Rede. Daran will Marcus von Anhalt sich aber nicht beteiligen - er hatte keine Lust auf die ganze Aufruhr.

pfl