Madonna
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Madonna Mit Promibonus vor Gericht

Madonna erhielt eine Vorladung als Geschworene. Wegen des großen Wirbels um die Sängerin musste sie letztendlich aber doch nicht vor Gericht erscheinen

Madonna ist anscheinend nicht für den Geschworenendienst geeignet. Nachdem sie bereits zweimal vorgeladen war, suchte die 55-Jährige am Montag (7. Juli) tatsächlich das Gerichtsgebäude in Manhattan auf, um dort ihre Pflicht zu tun - wenn auch 30 Minuten zu spät. Allerdings musste sie dann doch nicht bei der Rechtssprechung behilflich sein. Ein Sprecher des Gerichts verriet der Zeitung "New York Daily News": "Wenn wir sie gebraucht hätten, wäre sie in den Gerichtssaal geschickt worden. Wir hatten genug Geschworene und wollten keine weitere Ablenkung für das Gericht verursachen."

Madonna: Auch wenn Madonna bei Gericht nichts geleistet hat, ist sie offenbar stolz auf ihren Geschworenendienst. Bei Instagram postet sie dieses Bild eines Türknaufs.
© instagram.com/madonnaAuch wenn Madonna bei Gericht nichts geleistet hat, ist sie offenbar stolz auf ihren Geschworenendienst. Bei Instagram postet sie dieses Bild eines Türknaufs.

Andere Berichte besagen derweil, dass Madonna eine Vorzugsbehandlung erhielt, als sie am Gericht ankam. Obwohl sie zu spät erschien und während der Sicherheitskontrolle aufgrund ihrer Halskette mehrmals durch den Metalldetektor musste, bekam sie ein privates Meeting mit dem Gerichtsvorsteher. Marianne Pita, eine 57-jährige Professorin, die in der Schlange warten musste, beschwerte sich in der "New York Post": "Das ist ziemlich empörend! Wir haben alle einen furchtbar langen Tag vor uns und das scheint einfach nicht richtig. Alle sollten in derselben Schlange warten." Von Madonna selbst kam bisher keine Stellungnahme zu dem Vorfall.

Obwohl sie wieder nach Hause geschickt wurde, wird der Sängerin ihr Geschworenendienst übrigens angerechnet. Sie hat nun erstmal fünf Jahren Ruhe vor der Gerichtsbarkeit. In den USA kann jeder volljährige und gesunde Amerikaner zum Geschworenengericht einberufen werden.