Madonna

Ausflug nach Afrika

Madonna hat mir ihren zwei Adoptivkindern deren Heimatland Malawi besucht. Auch die beiden leiblichen Kinder der "Queen of Pop" reisten mit

Madonna: Ausflug nach Afrika

unternahm mit allen ihrer vier Kinder eine Reise in das Land . Selten sah man alle fünf zusammen in der Öffentlichkeit. Es war das erste Mal, dass ihre beiden Adoptivkinder Merci James und gemeinsam ihr afrikanisches Heimatland Malawi besuchten.

Den kleinen David adoptierte die Popkünstlerin, als er gerade erst 13 Monate alt war. Sie wollte damals so schnell wie möglich das Land mit ihm verlassen und dem Jungen ein neues Leben ermöglichen. Allerdings hatte sie vergessen, einen Pass für David zu beantragen und bekam Probleme.

Der kleine David Banda sitzt brav auf der Schulbank in dem Dorf Kasungu. Es ist sein erster Besuch im Heimatland Malawi.

Der kleine David Banda sitzt brav auf der Schulbank in dem Dorf Kasungu. Es ist sein erster Besuch im Heimatland Malawi.

Auch die der kleinen Merci verlief alles andere als reibungslos. Es war sogar von Kindesraub und Entführung die Rede. Mercis Onkel stellte sich gegen das Adoptionsverfahren, nur um kurz darauf plötzlich doch damit einverstanden zu sein. Es wurde vermutet, dass eine erhebliche Summe Geld floss, sicher weiß das aber niemand.

Lourdes und ihre kleine Schwester Mercy beobachten das Geschehen in dem Dorf Kasungu. Auch Mercy besucht zum ersten Mal seit der Adoption ihr Heimatland.

Lourdes und ihre kleine Schwester Mercy beobachten das Geschehen in dem Dorf Kasungu. Auch Mercy besucht zum ersten Mal seit der Adoption ihr Heimatland.

Den heute sieben- und achtjährigen Kindern scheint es bei Madonna gut zu gehen und zusammen mit ihrer Mutter und ihren beiden Geschwistern, Madonnas leiblichen Kindern Lourdes und Rocco, reisten sie jetzt in ihr Heimatland Malawi. In dem Dorf Kasungu besuchten sie eine der zehn Schulen, die Madonna finanziell unterstützt. Die Zeitung "" berichtete, dass die Dorfbewohner Madonna und die Kinder mit Gesängen und traditionellen Tänzen empfingen und sich für das "beachtliche Geschenk" der Schule bedankten. "Ich liebe Malawi, ich fühle mich verpflichtet zu helfen, um die Armut hier zu beenden", sagte die 54-jährige Sängerin.

Charity

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211

Millionen Euro soll Madonna investiert haben, um über 4000 Jungen und Mädchen Schulräume zu ermöglichen. Kritiker behaupten, es seien leere Versprechungen gewesen, lediglich ein paar neue Klassenräume wurden errichtet. Die versprochenen Schulen würden allerdings fehlen. Madonna entfacht eben immer Kontroversen. Damals sorgten die Adoptionen für Schlagzeilen, heute die Schulen. "Die Schulen, die inzwischen eröffnet sind und funktionieren, haben 3800 Schüler. Entscheidend ist letztlich nur eins: dass jetzt 3800 Kinder in die Schule gehen, die vorher keine Schule hatten", wurde Madonnas Manager Trevor Nielson in der "Daily Mail" zitiert.

Die Familie lebt, wenn Madonna nicht auf ist, in New York und drei der vier Kinder gehen auf französische Schulen. Madonna selbst sagte einmal gegenüber der Zeitschrift „Sun“, dass alle in der Familie perfekt Französisch sprechen würden, außer ihr selbst. Aber auch ihre Sprachkenntnisse seien ausreichend.

Auch Teenager-Tochter Lourdes und Rocco waren mit in Malawi. Der zwölfjährige Rocco, der aus der achtjährigen Ehe des Popstars mit dem britischen Regisseur stammt, war im vergangenen Jahr beim Auftakt der „MDNA-Tour“ Madonnas mit von der Partie. Er tanzte vor Tausenden von Menschen zusammen mit seiner Mutter und den Tänzern der Show auf der Bühne mit und hatte sichtlich Spaß dabei.

Rocco hat Spaß in der Schule. Mit der umgehängten Kamera macht er mit Sicherheit tolle Bilder für das Familienalbum.

Rocco hat Spaß in der Schule. Mit der umgehängten Kamera macht er mit Sicherheit tolle Bilder für das Familienalbum.

Lourdes sorgte erst kürzlich für Schlagzeilen. Sie ist das bekannteste der Kinder. Die Sechzehnjährige hat eine eigene Modekollektion und jetzt datet sie angeblich auch noch Jungschauspieler und "Homeland"-Darsteller Timothee Chalamet.


Die ungeschminkte Madonna wirkte bei diesem Familienausflug frisch und glücklich. Es drehte sich einmal nicht alles nur um sie, sondern auch um ihre Kinder und um die vielen Menschen, die sie besuchten. Auf Fotos sieht man einen völlig entspannten Weltstar, der auf Schulbänken sitzt und Scherze macht. Neben der Fremdsprache Französisch scheint die 54-Jährige noch eine weitere Sprache zu sprechen, zumindest bruchstückhaft. Über die Aufmerksamkeiten, Tänze und Ständchen der Einwohner des kleinen Dorfes, freute Madonna sich sehr und bedankte sich in der Landessprache mit dem Wort "Zikomo!" (Danke!).

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