Wilde Prints nichts für die lieben Kleinen?
© Getty Wilde Prints nichts für die lieben Kleinen?

Liz Hurley Keine Raubkätzchen am Strand

Wirbel um Liz Hurleys neue Bikini-Kollektion für Kinder: Die knappe Bademode mit Leopardenmuster geriet in die Kritik

Sie wollte doch nur ein Herz für Kinder zeigen, doch Liz Hurleys soeben vorgestellte Bademoden-Kollektion im Raubtiermuster für halbwüchsige Mädchen stößt auf wenig Gegenliebe. Ganz im Gegenteil: Die Schauspielerin bekommt deswegen sogar Ärger mit besorgten Abgeordneten des britischen Parlaments und Kinderhilfsorganisationen.

Neben dem sexy Modell für Mamas und Bademäntel für die Kinder, wie hier zu sehen, gibt es auch knapp geschnittene Ein- und Zweiteiler für zwei- bis fünfjährige Mädchen. "Diese Badeanzüge repräsentieren die Sexualisierung von Kindern. Das ist sehr gefährlich und nicht estrebenswert. Erwachsene können gerne Leopardenmuster tragen, aber das ist nichts für Kinder", sagte die konservative Politikerin Ann Widdecombe über Hurleys' jüngstes Projekt. Und Elaine Peace, Vorsitzende des Kinderhilfswerks NCH sagte: "Tierdrucke sind momentan sehr angesagt und Bikinis werden schon lange auch von Kindern getragen. Es ist wichtig, dass wir ihnen nicht durch unsere Sorgen um ihre Kleidung den Spaß am Kindsein verderben. Aber leider gibt es Gestörte, die Kinder sexualisieren."

Ein Reaktion steht noch aus. Dabei hätte Liz eigentlich vorgewarnt sein müssen: Öffentlichen Ärger hatte sich dieses Jahr schon Cindy Crawford eingehandelt. Das Top-Model hatte ihre Tochter Kaya für die Bademode ihrer Freundin, der Designerin Melissa Odabash, posieren lassen. Die Aufnahmen zeigten die Fünfjährige in einem String-Tanga, ihren Rücken zierte ein Tattoo. Auch das war auf heftige Kritik gestoßen und nach Aussagen amerikanischer Politiker "geschmacklos".