Lindsay Lohan
© WireImage.com Lindsay Lohan

Lindsay Lohan Mehr Therapie für Lindsay

Lindsay Lohan ist um eine Haftstrafe noch einmal herumgekommen. Stattdessen muss sie sich erneut in eine Entzugsklinik begeben. Offenbar hat sie aber gar kein Geld, um ihren Aufenthalt zu bezahlen

Wegen eines nicht bestandenen Drogentest im September musste sich Lindsay Lohan am Freitag (22. Oktober) vor Gericht verantworten. Statt der für dieses Mal erwarteten Haftstrafe muss sie sich erneut in eine Entzugsklinik begeben. "Sie werden dort auch Neujahr verbringen. Dafür gibt es einen Grund", so der Richter Elden Fox laut "People.com". "Sie sind süchtig, ich hoffe, Sie verstehen das". Sollte Lohan nach ihrer Entlassung im Januar wieder rückfällig werden, drohen ihr sechs Monate Gefängnis. Staatsanwältin Danette Meyers sagte: "Der einzige Weg, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, ist das Gefängnis. Ich glaube, im Moment haben wir ihre Aufmerksamkeit noch nicht erreicht".

Lohans Anwalt Shawn Chapman Holley ist der Meinung, dass die 24-Jährige nicht bestraft, sondern behandelt werden muss. Die notwendige Behandlung wird sie in der Betty-Ford-Klinik bekommen. Wie "People.com" berichtet, könne sich Lindsay Lohan einen Klinikaufenthalt nach eigenen Angaben aber gar nicht leisten. Sie müsse dringend wieder arbeiten, um Geld für den dreimonatigen Entzug zu verdienen, der sie insgesamt rund 38.000 Euro (rund 53.000 Dollar) kosten wird.

In einem Bericht gab sie an, dass sie sich derzeit nicht um ihre Modelinie kümmern kann und auch auf das geplante Filmprojekt muss die Schauspielerin zwangsläufig erst einmal verzichten. Eigentlich sollte Lindsay Lohan ab November als US-Pornostar Linda Lovelace für den Film "Inferno" vor der Kamera stehen. Ihr vorgeschriebener Klinikaufenthalt macht dies nun aber erst einmal unmöglich. Regisseur Matthew Wilder erklärte der "New York Daily News" aber, dass er auf Lindsay warten und ihre Rolle nicht anderweitig besetzen wird.

Lindsay Lohan wird sich voraussichtlich bis zum 3. Januar 2011 in der Entzugsklinik einer Therapie unterziehen. Am 25. Februar muss sie sich erneut vor Gericht verantworten.

kma