Lindsay Lohan
© WireImage.com Lindsay Lohan

Lindsay Lohan Ab in die Therapie

Lindsay Lohan, die heute morgen aus dem Gefängnis entlassen wurde, soll angeblich manisch-depressiv und abhängig von der Droge "Crystal Meth" sein. Ihre Anwältin Shawn Chapman Holley bestreitet die Behauptungen jedoch

13 Tage (statt 90) verbrachte Lindsay Lohan in einer Einzelzelle im Gefängnis in Lynwood, Kalifornien. In den frühen Morgenstunden des Montag (2. August) wurde die Schauspielerin aus dem Knast entlassen. Das bestätigte ein Sprecher des Sheriffs von Los Angeles namens Steve Whitmore "People.com". Ihr Aufenthalt hinter Gittern ist beendet, sie steht unter Aufsichts eines Bewährungshelfers und soll sich sofort in ihre Therapieeinrichtung begeben.

Denn sie ist noch lange nicht frei: Das Gericht hatte der 24-Jährigen für die Zeit nach ihrem Knastaufenthalt eine 90-tägige Entziehungskur in einer Klinik aufgebrummt. Zum medizinischen Hintergrund dafür gibt es jetzt Gerüchte: Laut "TMZ.com" soll das US-Starlet angeblich an der bipolaren Störung leiden sowie abhängig von Methamphetamin sein.

Das Rauschmittel, in Drogenkonsumentenkreisen besser bekannt unter dem Namen "Crystal Meth" oder "Yaba", verursacht Euphorie, verringert das Schlafbedürfnis und steigert die Leistungsfähigkeit. Bei höheren Dosierungen können außerdem Halluzinationen auftreten. Die Wirkung ist ähnlich der von Amphetaminen, aber deutlich stärker.

Bipolare Störungen sind auch unter der Bezeichnung "manisch-depressive Krankheit" bekannt und haben zur Folge, dass der Patient auffällige Stimmungs- und Antriebsschwankungen hat. Das kann Phasen von tiefer Depression und Suizidgedanken ebenso zur Folge haben wie manische Phasen mit Allmachtsphantasien und großer Rastlosigkeit.

Handfeste Beweise für die Vermutungen hat "TMZ.com" allerdings nicht: Das Onlineportal beruft sich lediglich darauf, dass die Klinik in Orange County, in der Lindsay untergebracht werden soll, vornehmlich Crystal-Meth-Abhängige behandelt.

Lindsays Anwältin Shawn Chapman Holley will von den psychischen Problemen und der Sucht ihrer Mandantin noch nie etwas gehört haben: "Ich habe nie einen Krankenbericht gesehen, der Lindsay Lohan als bipolar gestört bezeichnet oder eine Methamphetaminsucht festgestellt hat. Ich denke dass ist eine reine Erfindung und ich habe keine Ahnung, woher dieses Gerücht kommt", sagt sie gegenüber "RadarOnline.com".

Die gerichtliche Bewährungszeit für Lindsay wird bis August 2011 dauern, solange drohen ihr auch unangekündigte Drogentests und andere Überwachungsmaßnahmen.

aze, cfu